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Was die Jämlitzer Motorsportler planen

Der Verein der Motocross-Sportler musste auf vieles verzichten, hatte Lichtblicke, blieb sozial und hat die Zeit zum Bauen genutzt.

So spektakulär geht es zu, wenn die Jämlitzer auf ihre Motocross-Strecke einladen. Ob es solche Bilder 2021 wieder geben wird, ist noch ungewiss.
So spektakulär geht es zu, wenn die Jämlitzer auf ihre Motocross-Strecke einladen. Ob es solche Bilder 2021 wieder geben wird, ist noch ungewiss. © Archivfoto: Joachim Rehle

Jämlitz-Klein Düben. Im Januar, wenn die Motocross-Maschinen im Winterquartier auf die neue Saison warten, werden beim MC Jämlitz üblicherweise die Weichen für die sportlichen Events des neuen Jahres gestellt und bei der Jahreshauptversammlung die Sponsoren und Partner über die Erfolge und kommenden Ziele informiert. So sollte 2020 die Endurance Masters Serie den Saisonauftakt auf dem Wipfelgucker markieren, im April die Starter der Landesmeisterschaft Motocross Sachsen ans Gatter rollen – beides fiel Pandemie-bedingt ins Wasser, auch der bereits angelaufene Trainingsbetrieb musste eingestellt werden, und so schien die Saison bereits vor ihrem Start beendet.

Was zu dieser Zeit noch nicht abzusehen war: Tatsächlich beendet oder vielmehr ausgefallen war damit in jedem Fall die Saison für die Landesmeisterschaft Motorradbiathlon, in der die Jämlitzer selbst an den Start gehen.

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Zwei Veranstaltungen gab es noch

Mit den sich entspannenden Bedingungen ab dem späten Frühjahr wurde es immerhin möglich, den Trainingsbetrieb auf dem Wipfelgucker unter strengen Auflagen wieder hochzufahren und im Oktober mit dem ADAC 3-Stunden-Enduro und der nachverlegten Endurance Masters doch noch zwei Veranstaltungen in den Boxberger Sand zu holen. Die freien Spitzen im Terminplan konnten genutzt werden, um weiter am neuen Clubraum und der Instandhaltung des Vereinsgebäudes sowie dem Ausbau der Motorsportanlage mit überdachten Sitzgelegenheiten zu arbeiten, auch dank der langjährigen Sponsoren und Unterstützer.

Neben den sportlichen Belangen ist es zur Tradition geworden, an Dorf- und Kinderfesten der Gemeinde Jämlitz-Klein Düben, dem Sitz des Vereins, mitzuwirken. Leider konnte auch dieses im vergangenen Jahr aus bekannten Gründen nicht stattfinden. Der dafür geplante Raketenbau-Contest konnte immerhin beim Feuerwehrjubiläum in Groß Kölzig nachgeholt und die Pokale doch noch unter die Kinder gebracht werden. Ebenfalls für Kinder wurde im Dezember der Motorsport-Weihnachtsmann in die Spur geschickt, um zwei Kindergärten der Region zu überraschen. Nach den Kitas in Tschernitz, Weißwasser, Döbern und Rohne in den Vorjahren konnten sich in diesem Jahr die Kindergärten in Gablenz und Sagar über Gutscheine zur Umsetzung von selbst gewählten Naturprojekten freuen. Die Gewinner hatten mit ihren selbst gebastelten Einsendungen zu Tier- und Pflanzenbeobachtungen die Nase vorn. Eine Überraschung soll es natürlich auch zum kommenden Weihnachtsfest wieder geben, interessierte Kitas sollten also schon einmal Ideen sammeln.

Neue Saison noch nicht planbar

Während das Jahr 2020 mit der weihnachtlichen Besinnlichkeit ein leidlich versöhnliches Ende gefunden hat, stehen die Vorzeichen für das neue Motorsportjahr nach wie vor auf ungewiss: Wie in allen Vereinen und Organisationen ist an ein normales Vereinsleben, geschweige denn eine Hauptversammlung oder eine realistische Terminplanung von Veranstaltungen unter den derzeitigen Bedingungen nicht zu denken. Allen Motorsportfans sei aber die Website des Vereins ans Herz gelegt – wenn es sportlich wieder bergauf geht oder Veranstaltungen und Termine stehen, dort gibt es die Infos. (red)

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