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Wird diese Brücke für Autos gesperrt?

Daraum ging es jüngst im Rietschener Gemeinderat. Außerdem kamen Beschwerden über eine Straßenbaumaßnahme auf den Tisch.

Wie die Inselwegbrücke in Rietschen künftig nur noch für Fußgänger und Radfahrer nutzbar sein? In einer Bürgerversammlung sollen die Anwohner gehört werden.
Wie die Inselwegbrücke in Rietschen künftig nur noch für Fußgänger und Radfahrer nutzbar sein? In einer Bürgerversammlung sollen die Anwohner gehört werden. © Rolf Ullmann

Rietschen. Während der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses im Gemeinderat Rietschen blieben nicht alle Stühle im Saal der Fema frei. Einige Anwohner der Alten Muskauer Straße nutzen die Gelegenheit, um sich über die nach ihrer Meinung zu hohen Straßendecke auf der linken Seite der Fahrbahn zu beschweren. Dadurch ist ihrer Meinung nach die Befahrbarkeit der Grundstückseinfahrt erschwert, beziehungsweise im Extremfall nicht mehr gegeben. Die Grundstückseigentümer befürchten, dass sie mit ihrem Fahrzeug aufsitzen.

Bernhard Karasch, Mitarbeiter der Firma Sweco und der Verantwortliche für die Planung des Projekts, verweist darauf, dass auf der linken Fahrbahnseite in Richtung Heidehäuser die geplante Entwässerung aus mehreren Gründen nicht angelegt werden konnte. Damit aber das Regenwasser von der Straße ablaufen kann, musste auf dieser Fahrbahnseite die Straßendecke um einige Zentimeter erhöht werden.

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Vor-Ort-Termin soll Klarheit schaffen

Bürgermeister Ralf Brehmer gab den Hinweis, dass sich die Situation auf der Baustelle dem Betrachter während der Bauphase zum Teil anders darstellt, als es nach der Fertigstellung der Fall ist. Er bekräftigte nochmals, dass die Firma STB See verpflichtet sei, die Einfahrt zum jeweiligen Grundstücke wieder so zu gestalten, wie es vor Baubeginn der Fall gewesen ist. Darüber hinausgehende Wünsche seien aber damit verbunden, dass der Eigentümer die Kosten selbst trägt.

„Wir werden einen Vor-Ort-Termin mit der Baufirma vereinbaren, um gemeinsam mit den Anwohnern über ihre Probleme zu sprechen,“ so der Bürgermeister. Ins Auge gefasst wird dazu der 11. Juni ab 17 Uhr. Die Anwohner sollen aber noch schriftlich darüber informiert und zugleich befragt werden, ob dieser Termin zum vorgesehenen Zeitpunkt auch realisiert werden kann.

Im Verlauf der Sitzung informierte Ralf Brehmer die Mitglieder des TechnischenAusschusses darüber, dass der bereits seit längerem geplante Abriss der Pegelanlage am Weißen Schöps in Rietschen nun erfolgen soll. Dessen Aufgabe, den Pegelstand zu messen, übernimmt künftig eine neue Anlage in Hammerstadt.
Ein weiterer Diskussionspunkt auf der Tagesordnung; Die Inselwegbrücke in Rietschen wurde auf ihren baulichen Zustand überprüft und mit der Note 3,2 bewertet. Im Ergebnis dieser Brückenprüfung ist zwar noch keine Sperrung des Bauwerks erforderlich, aber über die künftige Nutzung ist eine Entscheidung zu treffen.

Eine Möglichkeit dafür bietet die Einstufung als Fußgänger- und Radwegbrücke. Die Zugänge könnten als Sackgasse gestaltet werden. Bei der Lösung dieser Problematik sollen die Anwohner im Rahmen einer Bürgerversammlung gehört werden und so frühzeitig bei der Entscheidungsfindung einbezogen werden.

Der Antrag, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde im Bereich der Kirchstraße/Einmündung Schwarzer Weg in Werda einzurichten, fand in der Beratung keine Zustimmung. Dies wurde damit begründet, dass die Verkehrsführung im Bereich der Einmündung des Schwarzen Weges ohnehin keine höhere Geschwindigkeit zulasse.

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