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Ohne Waldumwandlung kein Platz für Gewerbe

Noch keinen Schritt weiter ist die Stadt Weißwasser, was die Erweiterung des Industriegebiets Ost betrifft. Ein neuer Ansatz des Freistaates könnte hilfreich sein.

Von Constanze Knappe
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Die Stadt Weißwasser möchte das Industriegebiet Ost erweitern. Noch sind dazu viele Fragen offen, allen voran die nach der Umwandlung des Waldes.
Die Stadt Weißwasser möchte das Industriegebiet Ost erweitern. Noch sind dazu viele Fragen offen, allen voran die nach der Umwandlung des Waldes. © Archivfoto: Sabine Larbig

Weißwasser. Die Stadt Weißwasser braucht dringend Gewerbeflächen. Deshalb denkt man seit zwei Jahren im Rathaus darüber nach, das Industriegebiet Ost zu erweitern. Die Kosten dafür wären immens. Die beabsichtigte knapp 50 Hektar große Fläche müsste, bevor man sie Investoren anbieten kann, erst einmal erschlossen, sprich sämtliche Leitungen verlegt sowie Straßen und Wege gebaut werden. Die Stadt möchte daraus gerne ein Strukturwandelprojekt machen. Immerhin würde es der originärsten Aufgabe der Förderung aus dem Kohleausstiegstopf entsprechen: Es würden Voraussetzungen geschaffen, um Firmen anzusiedeln mit (Ersatz-)Arbeitsplätzen. Das Vorhaben ist angemeldet. Und wenn es nach der Rathausspitze geht, soll der Regionale Begleitausschuss im Juni 2023 darüber befinden. Nur, die Sache hat einen Haken. Die zur Erweiterung des Industriegebietes Ost vorgesehene Fläche ist bewaldet und wird von Sachsenforst bewirtschaftet. Es bedarf also erst einmal der Waldumwandlung.

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