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„Nicht alles ist in drei Tagen zu klären“

Die ukrainischen Flüchtlinge im Kiez Weißwasser erhofften sich von Innenminister Wöller Auskunft, wie es weitergeht.

Von Constanze Knappe
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Sachsens Innenminister Dr. Roland Wöller informierte sich im Kiez in Weißwasser über die Unterbringung der ukrainischen Flüchtlinge. Alla Mankowa (Mi.) und andere wollten wissen, wie es für sie weitergeht.
Sachsens Innenminister Dr. Roland Wöller informierte sich im Kiez in Weißwasser über die Unterbringung der ukrainischen Flüchtlinge. Alla Mankowa (Mi.) und andere wollten wissen, wie es für sie weitergeht. © Joachim Rehle

Bomben detonieren, die Druckwelle lässt Fensterscheiben bersten. „Wir haben erst gar nicht verstanden, was da passiert“, erzählte Alla Mankowa. Sie hätten die kaputten Fenster notdürftig mit Holz abgedichtet. In den Tagen darauf seien sie nur noch ins Haus, um sich zu waschen. Als in Charkiw selbst Passanten auf dem Weg zum Einkauf beschossen wurden, schnappte sich die 45-Jährige ihre beiden Töchter Amina (11) und Tamila (9) und floh aus der Ukraine. Seit 11. März leben sie im Kindererholungszentrum (Kiez) am Braunsteich in Weißwasser. Die Einrichtung wurde von der Landesdirektion zur Erstaufnahme für ukrainische Flüchtlinge bestimmt. 377 sind aktuell hier untergebracht. Mit 45 Prozent sind beinahe die Hälfte davon Kinder. Auch einige Männer sind darunter, die in irgendeiner Form gehandicapt sind.

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