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Corona bei den Lausitzer Füchsen

Das Eishockey-Derby gegen Crimmitschau am Dienstagabend musste abgesagt werden – aber das ist längst nicht alles.

Von Frank Thümmler
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Solch rassige Eishockeyduelle wie hier zwischen Füchse-Torwart Mac Carruth und dem Dresdner Stürmer Vladislav Filin wird es zumindest für die Lausitzer Füchse erst einmal nicht geben - Corona.
Solch rassige Eishockeyduelle wie hier zwischen Füchse-Torwart Mac Carruth und dem Dresdner Stürmer Vladislav Filin wird es zumindest für die Lausitzer Füchse erst einmal nicht geben - Corona. © Jürgen Lösel

Nun hat es auch die Lausitzer Füchse erwischt. Nach der Rückkehr von der dreitägigen Auswärtsreise mit Eishockeyspielen in Bietigheim und Bad Tölz klagte ein Füchse-Spieler über Corona-Symptome. Ein sofort durchgeführter Schnelltest bei diesem Spieler war positiv. Die Mannschaft wurde vorsorglich von der medizinische Abteilung der Lausitzer Füchse sofort in Quarantäne geschickt.

Weitere noch anwesende Spieler wurden getestet. Bei einigen zeigten sich ebenfalls Corona-positive Ergebnisse. Beim Spieler mit den Symptomen und auch einigen weiteren haben sich die Befürchtungen bestätigt. Auch der PCR-Test war positiv, teilte Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach am Dienstagnachmittag mit. Inzwischen sind alle Personen, die bei der Auswärtsfahrt dabei waren, getestet worden. Mit den Ergebnissen rechnet Rohrbach am morgigen Mittwoch. Darüber zu spekulieren, wie der Virus ins Team gelangt ist, sei müßig, sagt Rohrbach. In der Eishalle in Weißwasser habe man alles dafür getan, dass das nicht passiert.

Drei Spiele sind schon abgesagt

Die Corona-Fälle haben natürlich Auswirkungen auf den Spielplan der Füchse in der DEL 2. Das für Dienstagabend geplante Derby gegen die Eispiraten Crimmitschau musste abgesagt werden. Es wurde zurück auf den ursprünglich geplanten 40. Spieltag am 9. März 2021 verlegt. Auch die Spiele am Freitagabend in Heilbronn und am Sonntag zu Hause gegen Freiburg können definitiv nicht stattfinden. Die Partien am ersten Dezemberwochenende (4. 12. gegen Crimmitschau und 6. 12 . in Kaufbeuren) sind höchst unsicher. „Das hängt davon ab, wie lange die Spieler vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt werden und ob die Spieler danach die kardiologische Untersuchung bestehen. Laut Durchführungsbestimmungen der Liga müssen wir spielen, wenn wir neun Feldspieler und einen Torwart spielfähig haben“, sagt Dirk Rohrbach.

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