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Endlich Trainingsstart bei den Jungfüchsen

Ein Teil der Nachwuchssportler darf nach zwei Monaten Zwangspause wieder aufs Eis in der Arena Weißwasser.

Diese Nachwuchsspieler in Weißwasser dürfen endlich wieder „richtig“ Eishockey trainieren, nicht nur im Kraftraum.
Diese Nachwuchsspieler in Weißwasser dürfen endlich wieder „richtig“ Eishockey trainieren, nicht nur im Kraftraum. © Steffen Bistrosch

Weißwasser. Der sichtlich gut aufgelegte sportliche Nachwuchschef Sebastian Wolsch ließ es sich nicht nehmen, die erste Übungseinheit „on Ice“ für die Jungfüchse der U-17-Mannschaft des Jahres 2021 selbst zu leiten. Möglich wurde das Training, weil die neue Coronaschutzverordnung des Freistaates entsprechend einer Initiative von „TeamSportSachsen“ nicht ausschließt, dass Sportler, die im Regelbetrieb der Schulen stehen, das leistungssportliche Training wiederaufnehmen können.
„TeamSportSachsen“ ist dabei eine Interessenverbindung von dreiundzwanzig Vertretern der Topvereine sowie des Olympiastützpunktes Sachsen mit dem gemeinsamen Ziel, die organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Coronazeit gemeinsam zu bewältigen.

Wer in die Schule darf, darf aufs Eis

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Für die Jungfüchse bedeutet das: Wer in die Schule darf, darf nach zweimonatiger sportlicher Zwangspause wieder aufs Eis. Dafür gelten natürlich besondere Bestimmungen, denen in einem nochmals überarbeiteten Hygienekonzept Rechnung getragen werden musste, wie Milton Tauche, Leiter der Eisarena erläutert. Dazu zählen beispielsweise FFP 2-Masken auf dem Weg zur Kabine, regelmäßige Schnelltests, Training in kleinen Gruppen oder die Sperrung der Dusch- und Waschbereiche. „Wir sind die Letzten, die Nein sagen wollen“, fügt Tauche seinen Erläuterungen hinzu.
„Nein“ musste es allerdings beim Saisonabbruch vergangenen März, dem verspäteten Trainingsstart im Herbst, einer weiteren Unterbrechung im Oktober und schließlich dem Stop Ende November für den Nachwuchs heißen.

Jüngere Eissportler müssen warten

Wolsch wiederum ist froh, dass zumindest eingeschränkt trainiert werden darf. „Das Eis wird sowieso für die Profis bereitgehalten. Und in den Ferien können die Mädchen und Jungs ein paar Extraschichten schieben, um den Trainingsrückstand zu verkürzen. Laufen und Krafttraining kann das wettkampforientierte Eistraining nicht ersetzen“, begründet Wolsch die Notwendigkeit der Trainingseinheiten. Gleichzeitig dankt er den Verantwortlichen der AG Eisarena, allen voran Milton Tauche, für die gelungene Kooperation.

Wann die jüngsten Sportler, die Laufschule oder die Kitas die Arena betreten dürfen, bleibt abhängig von der Entwicklung der Inzidenzzahlen im Landkreis Görlitz beziehungsweise im Freistaat Sachsen. Das Montagstraining zeigt: Wenn alle an einem Strang ziehen, und dann noch in die gleiche Richtung, können alle als Sieger vom Eis gehen. Corona hin oder her.

Steffen Bistrosch

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