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Von Soko Argus erwischt: Rumänische Diebe gestehen vor Gericht in Görlitz

Zwei Männer müssen sich seit Dienstag vor dem Landgericht in Görlitz für Einbruchsdiebstähle in Boxberg und in ganz Deutschland verantworten. Nur zwei Sachen sind noch unsicher.

Von Frank Thümmler
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Die Soko "Argus" bei einer  ihrer Aktionen zur Bekämpfung von Grenzkriminalität .
Die Soko "Argus" bei einer ihrer Aktionen zur Bekämpfung von Grenzkriminalität . © Matthias Weber/photoweber.de

Als am 19. Mai 2023 im bayrischen Amberg die Handschellen klickten, feierte die Polizei-Sonderkommission Argus das als großen Erfolg. Sie war den Serien-Einbrechern, zwei Rumänen (heute 34 und 40 Jahre alt), die jeweils vor Ort tätig waren und einer 30-jährigen Polin, die laut den Ermittlern im Hintergrund einige Fäden gezogen haben soll, schon auf der Spur. In der damaligen Pressemitteilung heißt es: Am Nachmittag des 17. Mai reisten die beiden Männer ein letztes Mal zum Beutezug nach Deutschland ein. Sie fuhren zunächst nach Hessen, anschließend nach Baden-Württemberg und letztendlich ins bayrische Amberg. Dort drangen sie, so steht es in der Anklage, auf das Gelände eines großen Energie-Infrastruktur-Unternehmens vor und knackten zehn Container, bevor die Polizei zuschlug. Die beiden Rumänen versuchten, noch zu flüchten, wurden in enger Zusammenarbeit mit den Beamten der Polizeiinspektion Amberg aber noch in Amberg gestoppt und verhaftet.

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