Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Weißwasser
Merken

Weißwasser feiert Fest der Generationen

Jung und Alt sind dazu am Sonntag auf den Sorauer Platz eingeladen. Für die Kleine gibt’s ein Klangforscher-Konzert, für die Großen Sängerin Maja Catrin Fritsche, drumherum viel mehr.

Von Constanze Knappe
 3 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Die Organisatoren Robert Seidel, Silke Krahl, Frank Schwarzkopf und Jana Krahl freuen sich auf das Fest der Generationen. Aus Zeitgründen nicht auf dem Bild: Anke Weisse von der Tanzschule am Sorauer Platz.
Die Organisatoren Robert Seidel, Silke Krahl, Frank Schwarzkopf und Jana Krahl freuen sich auf das Fest der Generationen. Aus Zeitgründen nicht auf dem Bild: Anke Weisse von der Tanzschule am Sorauer Platz. ©  privat

Weißwasser. Nach dem Fest ist vor dem Fest. Die allseits bekannten geflügelten Worte hat sich der Stadtverein Weißwasser zum Credo gemacht. Denn kaum ist das Stadtfest vorbei, von dem alle noch in den höchsten Tönen schwärmen, steht schon die nächste Festivität ins Haus: An diesem Sonntag, 16. Juni, ab 14 Uhr wird auf dem Sorauer Platz und in den Pavillons dort ein Fest der Generationen gefeiert. Zu einem solchen waren Jung und Alt schon einmal eingeladen, auch wenn es im August vorigen Jahres noch Fest der Pavillons hieß.

Die Idee dazu hatten Robert Seidel (Verein Pro Auxilio) und Frank Schwarzkopf (Stadtverein). Schnell gelang es ihnen, auch die Nutzer der anderen Pavillons zu überzeugen. Zumal es bis dato schon seit Jahren in Weißwasser kein Stadtfest mehr gab. Inzwischen hat die Stadt zwar drei tolle Tage sehr erfolgreich gefeiert, das Fest der Generationen an diesem Sonntag ist damit aber keineswegs überflüssig. Denn das Anliegen vor einem knappen Jahr wie heute besteht darin, die Gemeinschaft zu stärken. Das geht besonders gut, wenn Jung und Alt zusammen feiern. Geboten wird etwas für alle Altersklassen – und komplett kostenfrei.

Los geht es am Sonntag um 14 Uhr mit einem Kinderfest im SpinnNetz. Bei Hüpfburg, Kinderschminken, Spielangeboten und Mitmachaktionen der Jugendfeuerwehr kommt keine Langeweile auf. Mit David Berger aus Görlitz beginnt 15 Uhr ein Klangforscher-Kinderkonzert im Generationstreff (Sorauer Platz 1). Kleine können mitmachen und auch Erwachsene sich mitreißen lassen. Im Anschluss unterhalten die Malinkas mit Tanz und Gesang.

Wer in die spaßige Welt der Videospiele eintauchen möchte, hat im Pavillon des Stadtvereins Gelegenheit dazu. Beim Team-Wettbewerb auf der Nintendo Switch sind tolle Preise zu gewinnen. Gespielt wird 2 gegen 2 – ganz egal, ob Geschwister, Freunde, Mama mit Sohn oder Opa mit Enkel. Der Spaß steht im Vordergrund. Die Anmeldung für die jeweils voneinander getrennten Runden ist um 14 und 16 Uhr.

Die Türen der Tanzschule Weisse (Sorauer Platz 3) öffnen sich 15 Uhr zum Schlagertanz. DDR-Sängerin Maja Catrin Fritsche gibt ab 16 Uhr in einem Live-Konzert ihre größten Hits zum Besten. Schon mit 22 Jahren war sie zusammen mit dem damals größten Schlagerstar der DDR, Frank Schöbel, auf Tour. Sie war Gast in beim Kessel Buntes und anderen TV-Shows jener Zeit. Nach ihrem Auftritt kann ausgiebig das Tanzbein geschwungen werden zu den besten Hits von heute und damals.„

Gesellige Feste und Feiern für alle Menschen fern jeglicher Einschränkungen und unabhängig des Alters gehören zu einer vielfältigen Demokratie“, heißt es von den Organisatoren des Festes. Daher wird die Veranstaltung vom Bundesprogramm „Demokratie Leben“ gefördert. „Mit nur gut 4.000 Euro können wir das Fest finanzieren. Das ist deshalb möglich, da alle Beteiligten ehrenamtlich mitarbeiten. Das verdient Respekt und Anerkennung“, betont Mitorganisator Robert Seidel.

Ehrenamtlicher Einsatz wie dieser wird über Weißwasser hinaus anerkannt. Im November wurde die Glasmacherstadt als „Kommune der Demokratie“ ausgezeichnet. Die Ehrung wurde ihr zuteil „aufgrund der besonders ausgeprägten Ehrenamtsstrukturen innerhalb der Zivilgesellschaft und für demokratiefördernde Projekte“. Bei der Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik wie auch solchen Stadtteilfesten gegen das Allein- und Ausgegrenztsein werde der Zusammenhalt gestärkt, hieß es.