Wirtschaft
Merken

EU-Förderprogramm für sächsische Braunkohleregionen startet

Die sächsischen Braunkohleregionen erhalten 645 Millionen Euro Fördermittel für den Strukturwandel. Mehr als die Hälfte davon geht ins Lausitzer Revier.

 1 Min.
Teilen
Folgen
Das Kohlekraftwerk in Boxberg in der Lausitz geht Ende 2038 vom Netz. Für die sächsischen Kohleregionen startet nun ein Förderprogramm für den Strukturwandel.
Das Kohlekraftwerk in Boxberg in der Lausitz geht Ende 2038 vom Netz. Für die sächsischen Kohleregionen startet nun ein Förderprogramm für den Strukturwandel. © SZ/Uwe Soeder

Das umfangreiche EU-Förderprogramm für sächsische Braunkohleregionen nimmt konkrete Form an. Mit Hilfe des Programm Just Transition Fund (JTF) stehen bis Ende 2027 Fördermittel in Höhe von 645 Millionen Euro zur Verfügung, teilte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig am Montag zum Auftakt der JTF-Konferenz in Weißwasser mit. Dabei sollte das Programm und der thematische Rahmen den rund 280 Konferenzteilnehmern vorgestellt werden.

  • Den Überblick über alle Nachrichten aus Sachsens Wirtschaft gibt es einmal wöchentlich mit unserem Newsletter "Wirtschaft in Sachsen" - hier kostenlos anmelden.

Im Lausitzer Revier sollen 375 Millionen Euro eingesetzt werden, im Mitteldeutschen Revier 200 Millionen und in Chemnitz 70 Millionen. "Mit der Kofinanzierung aus privaten und Landesmitteln, stehen mehr als eine Milliarde Euro an Gesamtinvestitionen zur Verfügung", betonte der SPD-Politiker.

Gut 70 Prozent der Fördermittel fließen in die Wirtschaftsförderung sowie in zukunftsfähige und nachhaltige Energie- und Rohstoffversorgung. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die regionale Wirtschaft im Wandel aktiv zu unterstützen und die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen und damit neue qualifizierter Arbeitsplätze zu erhalten oder zu schaffen. (dpa)