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WZV-Beitritt steht nicht infrage

Wirtschaftsprüfer sehen dies trotz veränderter Bedingungen am Markt als die beste Variante für die Stadt Weißwasser. Die Fraktion CDU/SPD im Stadtrat ist trotz allem nicht überzeugt.

Von Constanze Knappe
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Inmitten weiterer Beteiligter nahm der damalige WZV-Verbandsvorsitzende Achim Junker (Mitte) im November 2021 das Wasserwerk in Betrieb. Das gehört jetzt zum Anlagevermögen, um das immer noch verhandelt wird
Inmitten weiterer Beteiligter nahm der damalige WZV-Verbandsvorsitzende Achim Junker (Mitte) im November 2021 das Wasserwerk in Betrieb. Das gehört jetzt zum Anlagevermögen, um das immer noch verhandelt wird © Constanze Knappe

Der Wasserzweckverband Mittlere Neiße – Schöps (WZV) und die von ihm gegründete Kommunale Versorgungsgesellschaft Lausitz mbH (KVL) „werden die Herausforderungen der Zeit meistern“, davon ist Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) überzeugt. „Die Übernahme der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung durch die KVL lohnt sich für die Bürger“, sagte er in der jüngsten Ratssitzung. Die gestiegenen Energiekosten und die Erhöhung des Leitzinses „stellen die grundsätzliche Entscheidung des Stadtrates nicht infrage“, betonte er mit Blick auf den WZV-Beitritt der Stadt. Dennoch hatten die CDU/SPD-Fraktion und Rico Jung als Vertrauensmann des abgelehnten Bürgerbegehrens die Überprüfung des Ratsbeschlusses gefordert. Sie befürchten, dass „Bürger und Gebührenzahler dafür geradestehen ... und die Zeche bezahlen müssen“.

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