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Dresden

Wann kommt endlich das Parkkonzept?

Seit Jahren verspricht die Stadt, Pläne für mehr Stellplätze am Schillerplatz vorzulegen. Plötzlich ist auch das Elbufer wieder im Gespräch. 

Ein Parkkonzept für den Schillerplatz lässt auf sich warten.
Ein Parkkonzept für den Schillerplatz lässt auf sich warten. © Archiv: René Meinig

Lange Gesichter bei den Blasewitzern und Loschwitzern. Die Stadt kann noch immer kein Parkkonzept für den Schillerplatz vorlegen. „Die Varianten für den Parkplatz werden noch mit der Denkmalbehörde und der Umweltbehörde untersucht und abgestimmt“, heißt es aus dem Rathaus.

Anwohner, Händler und Gäste müssen noch weiter Geduld haben. Das Parkkonzept für den Schillerplatz sollte eigentlich im ersten Quartal 2019 kommen, so die Stadtverwaltung damals. Die geplanten Parkplatzvarianten für den Platz am Blauen Wunder sollen in ein Bebauungsplanverfahren einfließen. Das Stadtplanungsamt will dann die Bürger so zeitig wie möglich daran beteiligen.

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Wenn die Abstimmung mit den Behörden abgeschlossen ist, sollen der Bebauungsplan mit den Anwohnern besprochen und das Parkraumkonzept vorgestellt werden. Der Bebauungsplan wird erst dem Bauausschuss vorgelegt, wenn die Phase der Bürgerbeteiligung vorbei ist und die Anregungen und Hinweise eingearbeitet sind.

Die Sächsische Zeitung hat aber schon über erste Details der möglichen Parkplatzvarianten berichtet. Es sollen mehr Stellplätze geschaffen werden. Bei der ersten Version der Planung wird der Elberadweg leicht in Richtung Elbe versetzt. Das Parken unter der Brücke und am Ufer soll für Autos verboten werden. „Dafür werden über 100 zusätzliche Fahrradstellplätze vor dem Schillergarten geschaffen“, so das Stadtplanungsamt.

In Variante 2 wird der Radweg etwas weiter in Richtung Elbe versetzt. Auch hier dürfen Autos nicht mehr unter der Brücke und am Ufer parken, dafür werden aber etwa 20 Stellplätze direkt vor dem Schillergarten geschaffen und etwa 40 zusätzliche Fahrradstellplätze.

Auf die Frage, warum am Elbufer plötzlich Parkplätze entstehen können, obwohl vorher stets argumentiert wurde, das sei ein Naturschutzgebiet, antwortete die Stadt im Sommer ausweichend. „Der verkehrsplanerische Vorschlag, der jetzt auf dem Tisch liegt, wird mit dem Umweltamt abgestimmt“, sagte Doris Oser, persönliche Referentin von Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne). Jahrelang hieß es, am Elbufer könnten keine Stellflächen entstehen, da das Gebiet Fläche des Freistaates sei.

Nun warten Anwohner und Händler sehnsüchtig auf eine Lösung. Aktuell beklagen sie, dass es nicht ausreichend Stellplätze im Umfeld gibt. Vor allem, wenn Markt auf dem Schillerplatz ist oder wie aktuell bestes Biergartenwetter, kurven neben den Anwohnern auch die Touristen und Gäste um den Block. (SZ/jv)

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