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Weitere 5 000 Syrer dürfen kommen

Die Innenminister der Länder beschließen die Aufnahme von Bürgerkriegsflüchtlingen.

Osnabrück. Deutschland nimmt weitere 5 000 syrische Bürgerkriegsflüchtlinge auf und damit doppelt so viele wie ursprünglich geplant. Das vereinbarten die Innenminister auf ihrer Herbsttagung in Osnabrück. Bisher hatte Deutschland sich zur Aufnahme von 5 000 Syrern verpflichtet, von denen rund 1 700 bereits eingetroffen sind. Die meisten kommen aus Lagern im Libanon und waren schon Monate vorher aus ihrer bürgerkriegsgeschüttelten Heimat geflohen.

Darüber hinaus sind seit 2011 mehr als 23 000 Syrer auf eigene Faust als Asylbewerber nach Deutschland gekommen. Mit den kommunalen Spitzenverbänden soll Anfang kommenden Jahres die Unterbringung der Flüchtlinge erörtert werden.

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Wer nach Deutschland kommen darf, entscheidet sich vor Ort. Die Syrer müssen sich beim UNHCR, der Flüchtlingsorganisation der Vereinten Nationen oder bei Caritas Libanon um einen Platz in dem Aufnahmeprogramm bewerben. Die meisten kommen mit Flugzeugen von Beirut nach Hannover und verbringen zunächst zwei Wochen in den Durchgangslagern. Dort werden erste Kenntnisse von Sprache vermittelt. Sie dürfen zunächst zwei Jahre bleiben und können arbeiten. (dpa)