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Deutschland & Welt

Weitere Deutsche werden aus China geholt

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus will die Bundesregierung weitere Deutsche aus Wuhan ausfliegen. Die hatten es nicht zum ersten Flieger geschafft.

Der Airbus A310 "Kurt Schumacher" der Bundeswehr kommt am 1. Februar auf dem Flughafen Frankfurt am Main an. Das Flugzeug hat Deutsche und andere Staatsbürger aus dem vom Coronavirus betroffenen chinesischen Wuhan ausgeflogen.
Der Airbus A310 "Kurt Schumacher" der Bundeswehr kommt am 1. Februar auf dem Flughafen Frankfurt am Main an. Das Flugzeug hat Deutsche und andere Staatsbürger aus dem vom Coronavirus betroffenen chinesischen Wuhan ausgeflogen. © Boris Roessler/dpa

Berlin. Die Bundesregierung will wegen der Ausbreitung des Coronavirus in China weitere deutsche Staatsbürger und ihre Angehörigen aus der Millionenstadt Wuhan zurück nach Deutschland holen. Entsprechende Informationen des "Spiegel" bestätigte das Auswärtige Amt am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. 

Es gebe in Wuhan "einzelne Personen", die sich erst nach dem Rückholflug am vergangenen Samstag gemeldet oder es nicht rechtzeitig zum Flughafen geschafft hätten, hieß es aus dem Ministerium. "Wir bemühen uns intensiv darum, auch diesen Personen eine Ausreise zu ermöglichen."

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Das gefährliche Coronavirus hatte sich von Wuhan aus verbreitet. Laut "Spiegel" befinden sich in der Region noch rund 20 Deutsche. Möglicherweise sollen sie in einer Maschine mitreisen, die am Wochenende eine größere Gruppe von britischen Staatsbürgern ausfliegen soll. Auch für die Neuankömmlinge aus China würde eine 14-tägige Quarantäne gelten. Sie sollen nach Informationen des "Spiegel" in einer Klinik in Berlin-Köpenick untergebracht werden.

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Am Samstag hatte die Bundeswehr mehr als 100 Deutsche und einige Angehörige aus der Region Wuhan ausgeflogen. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit der Lungenkrankheit in China stieg bis Donnerstag auf mehr als 28.000. Über 560 Menschen starben in China an der Krankheit. In Deutschland gab es bis Donnerstagabend 13 Virusnachweise. (dpa)