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Tauschmöbel kommen und gehen

Seitdem die Stadt sogenannte Tauschschränke entfernen ließ, tauchen immer wieder neue auf.

© René Meinig

Statt Bäumchen wechseln sich in der Neustadt derzeit die Standorte der sogenannten Tauschschränke ab. Dort können nicht mehr benötigte Gegenstände abgelegt und bereits abgelegte Gegenstände kostenlos mitgenommen werden.

Wer den Pfennig nicht ehrt

und sich nicht im Paragrafendschungel zurechtfindet, ist schnell arm dran. Tipps und Tricks rund um Geld, Sparen und juristische Fallstricke gibt es hier zu finden.

Im Januar hatte die Stadt zwei der Möbel entfernt, weil sie ohne entsprechende Genehmigung im öffentlichen Raum aufgestellt worden waren. Seitdem tauchen im Ausgehviertel neue Angebote auf und verschwinden wieder. So wurden an der Scheunenhofstraße mehrere Pappkartons aufgestellt. Ein Schild verrät dort den Namen „Monte Kisto“. Ein Exemplar vom Martin-Luther-Platz ist hingegen verschwunden. Ein Schrank von der Alaunstraße ist auf die Sebnitzer Straße gezogen. Mit dem Wegräumen der Angebote im Januar hatte die Stadtverwaltung die Debatte um Tausch-Schränke beheizt. Von mehreren Seiten wurde gefordert, dass die Stadt solche Projekte fördert. Andere stören sich wiederum an Kisten und Möbeln auf den Straßen.

Grundsätzlich stehe das Ortsamt solchen Anfragen offen gegenüber, heißt es auf Anfrage. Es bedürfe bei solchen Projekten allerdings einer Betreuung. Positive Beispiele gebe es in der Friedrichstadt und der Neustädter Markthalle. Zudem betreibt die Landeshauptstadt eine Tausch- und Verschenkeseite im Internet. (SZ/sh)