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Weixdorf bringt Fußwege in Ordnung

Unter anderem wird am Rähnitzer Mühlweg gearbeitet. Auch in den Ausbau von Wanderwegen fließt Geld.

© Thorsten Eckert

Von Thomas Drendel

Weixdorf. Weixdorf kann auch in diesem Jahr über eine erhebliche Summe verfügen. Mehr als 300 000 Euro werden der Ortschaft überwiesen. Jetzt ist klar, wofür das Geld im Einzelnen ausgegeben werden soll, zumindest der überwiegende Teil. Denn einen großen Batzen wollen Ortsvorsteher Gottfried Ecke (CDU) und die Mitglieder des Ortschaftsrates noch nicht anrühren. Knapp 70 000 Euro sollen als Reserve für unvorhergesehene Projekte auf die hohe Kante gelegt werden.

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Von dem übrigen Geld wird die größte Summe in den Straßenbau gesteckt: 50 000 Euro. „Damit sollen in diesem Jahr in Altgomlitz Bordsteine und die Fahrbahn auf einer Länge von einhundert Metern in Ordnung gebracht werden“, teilt der Ortsvorsteher mit. Auch auf Teilen der Straße Zur Bauernbrücke wird davon der Straßenbelag erneuert. Eine große Summe wird auch in den Neubau der Grünfläche An der Hufe/ Ecke Holzgrund gesteckt, nämlich 30 000 Euro. Von dem Geld werden an der Stelle auch die Straßenborde instandgesetzt. Weixdorf soll grüner werden, hat sich der Ortschaftsrat vorgenommen. Dementsprechend investiert er eine Menge Geld in das Ziel. 30 000 Euro soll für die Anpflanzung zahlreicher Straßenbäume in der Ortschaft ausgegeben werden. Ein großer Batzen geht auch an die Vereine. An sie werden 20 000 Euro verteilt.

Geld auch für Wanderwege

Gute Nachricht auch für die Anwohner am Rähnitzer Mühlweg. Von der Hausnummer 21 bis zur Paul-Wicke-Straße werden auf beiden Seiten der Fahrbahn die Gehwege in Ordnung gebracht. Für die Unterhaltung der Wanderwege auf dem Gebiet von Weixdorf werden noch einmal 10 000 Euro bereitgestellt. Der Schelsweg vom Schelsberg bis zur Betonstraße und der Verbindungsweg an der Straße am Promigberg sind bereits hergerichtet worden. Sie sind Teil des Weixdorfer Rundwanderweges, der in Teilen weiter in Ordnung gebracht werden soll. Den Weixdorfer Nachrichten überweist die Ortschaft in diesem Jahr 15 000 Euro. Für den Kauf eines neuen Unimogs, also eines Fahrzeuges für den Bauhof, werden 25 000 Euro investiert. Für diese Anschaffung steuern auch die Ortschaft Langebrück und die Landeshauptstadt einen Anteil bei. Kleinere Ausgaben zwischen 1 500 und 8 000 Euro betreffen den Frühjahrsempfang, die Partnerschaftspflege mit Brühl. Es werden auch Mittel für die Seniorenweihnachtsfeier, ein Graffitiprojekt und Trauungen bereitgestellt. Neue Möbel für die Verwaltung gibt es ebenfalls.

Dass der Ausbau der Fußwege vorangetrieben wird, ist derzeit an der Alten Dresdner Straße zu beobachten, auch wenn wegen des gegenwärtigen Frostes die Arbeiten eingeschränkt sind. Voraussichtlich noch bis Ende März haben die Bauleute im Bereich zwischen der Königsbrücker Landstraße und der Straße Zum Bahnhof noch zu tun. Verlegt wird Betonsteinpflaster. Während der Arbeiten ist eine Hälfte der Fahrbahn noch gesperrt. Die Umleitung des Straßenverkehrs führt über die Königsbrücker Landstraße und ist ausgeschildert. Fußgänger können den gegenüberliegenden Gehweg nutzen. Die Kosten betragen hier rund 60 000 Euro.