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Welcher Ranzen passt zu mir?

Familienzeit: Beim Kauf ist eine Anprobe unerlässlich. Eltern sollten auch auf eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr achten.

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Zwar ist noch ein bisschen Zeit bis zum ersten Schultag der Abc-Schützen des Jahres 2019, aber in vielen Familien sind die Vorbereitungen für den großen Tag der Kleinen schon im Gange. Wer jetzt auf die Suche nach dem passenden Ranzen geht, profitiert in manchen Geschäften noch von Vorjahresmodellen. Denn für einen neuen Schulranzen werden schnell mehr als 150 Euro, für Ranzen-Sets um die 250 Euro fällig. „Wir haben meist bis in den Mai und Juni hinein noch vereinzelte Vorjahresmodelle“, sagt Manja Keppler vom Freitaler Papeterie- und Ranzengeschäft, einem der größten Anbieter von Ranzen und Schulrucksäcken in der Umgebung.

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Warum Testurteile so schlecht ausfallen

Jüngst hat die Stiftung Warentest 22 Schulranzen unter die Lupe genommen – mit überraschendem Ergebnis: Zahlreiche Modelle erhielten das Urteil „mangelhaft“. Die Experten testeten die Modelle nicht nur auf ihren täglichen Gebrauch, auf Materialien und Schadstoffe, sondern auch auf ihre fluoreszierende Wirkung im Straßenverkehr. Mindestens 20 Prozent der Vorder- und Seitenflächen eines Ranzens sollten aus fluoreszierendem Material sein. So ist es in der DIN-Sicherheitsnorm aufgeführt, die als Maßstab für Anbieter und Kunden genutzt wird. „Ranzen, die dieses Kriterium nicht erfüllen, können nicht besser als mangelhaft abschneiden, auch wenn sie in allen anderen Bereichen gut sind“, erklärt Manja Keppler. „Viele Kunden kommen mit solch einem Testurteil zu uns und wundern sich über die schlechten Noten. In diesem Fall muss man das Kleingedruckte lesen, um die Einschätzung zu verstehen. Dennoch kann der Ranzen in anderen Bereichen sehr gut sein“, betont die Fachverkäuferin.

Neongelb-pinke Ranzen mit fluoreszierenden Signalflächen werden tagsüber und in der Dunkelheit besonders gut gesehen – für die Tester war dies ein wichtiges Kriterium. Sehr dunkle, unauffällige Modelle wurden in den Bereich „erhöhte Unfallgefahr“ eingeordnet. 

Welcher Ranzen passt zu meinem Kind?

Anprobe: Ob sich der Ranzen oder Schulrucksack wirklich eignet, muss tatsächlich anprobiert werden. Auch wenn das Motiv noch so schön ist, wichtig ist vor allem, dass der Ranzen zum Kinderrücken passt, mitwächst, verstellbare Trageriemen besitzt und die Rückenlänge einstellbar ist.

Der richtige Sitz: Der Ranzen sollte oberhalb vom Po sitzen und nicht direkt über dem Gesäß hängen.

Die richtige Gewichtsverteilung: Ein Hüftgurt hilft, das Gewicht besser zu verteilen. Für Kinder, denen das Schließen derartiger Schnallen noch Probleme bereitet, gibt es neuerdings bei einigen Anbietern auch elektrische Varianten.

Eine gute Mischung: Ranzen sollten robust sein und nicht kippen, wenn man sie hinstellt. Andererseits eignen sich gerade für Schulanfänger Leichtgewichte, die durch Brotdose, Trinkflasche und Schulunterlagen ohnehin noch deutlich schwerer werden.

Auf beide Schultern verteilt: Möglichst immer sollten Kinder ihren Ranzen auf beiden Schultern tragen. Beim Kauf ist auf mindestens vier Zentimeter breite und gut gepolsterte Schultergurte zu achten.

Beratung: Wer sich individuell beraten lassen möchte, geht am besten in ein Fachgeschäft. Bei Manja Keppler in Freital zum Beispiel kann man telefonisch Termine vereinbaren.

Ranzen oder Rucksack? Neben den klassischen Ranzen produzieren einige Hersteller auch Schulrucksäcke, die nach einem neuartigen Ergonomiekonzept gestaltet sind. Während der Ranzen stabiler und mit einer klareren Aufteilung im Inneren daherkommt, wächst der Schulrucksack stärker mit und ist mit einem Becken- und Brustgurt ausgestattet.