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Feuilleton

Und was ist Ihr sächsisches Lieblingswort?

Die Wahl des Sächsischen Wortes des Jahres ist gestartet. Machen Sie jetzt mit bei der Abstimmung!

Russisch Brot ist zwar keine Bemme, dafür wohl aber in Sachsen mindestens genauso beliebt.
Russisch Brot ist zwar keine Bemme, dafür wohl aber in Sachsen mindestens genauso beliebt. © Ronald Bonß

Bemmen mögen die Sächsinnen und Sachsen sehr gerne. Denn die belegten Brotscheiben stehen auf Platz eins der Einsendungen für die Wahl zum beliebtesten Sächsischen Wort des Jahres 2019. Fünfzig mal wurde die Bemme vorgeschlagen und stellt sich jetzt dem Wettbewerb um die populärste Vokabel.

Die Sachsenwahl um den wörtlich genommenen Liebling des Landes startet am 26. August. Zehn Kandidaten kämpfen um den Sieg, sie heißen zum Beispiel biddln, also bummeln, fänsn, weinen, der Schruz, Plunder, wertloses Zeug, Hudelei, Ärger, Scherereien, Schwierigkeiten und Moodschegiebschn, der Marienkäfer.

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Dass Kaiserschmarrn nicht nur lecker ist, beweist derzeit eine Ausstellung im Großen Garten. 

Wer gewinnt entscheiden die Wählerinnen und Wähler. Mitmachen können bei dieser basisdemokratischen Abstimmung alle.

Zur Wahl des Sächsischen Wortes des Jahres hatte bereits im Mai die Ilse-Bähnert-Stiftung gemeinsam mit der Sächsischen Zeitung und MDR Sachsen aufgerufen. Insgesamt 3.000 Wörter kamen in den vergangenen Wochen bei der Jury an, der neben Schauspieler Tom Pauls, MDR-Redakteur Andreas Berger sowie der Chef der Leipziger Lachmesse, Frank, Berger, angehören. Getagt hat das Gremium vergangenen Montag, um aus der Menge der Einsendungen das schönste sowie das bedrohte Wort zu wählen. Verkündet werden die Siegervokabeln am 3. Oktober zur Sachsen-Gala im Dresdner Schauspielhaus.