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Zittau

Welches wird das Mundart-Wort des Jahres?

Die Heimatfreunde um Johannes Kletschka aus Neueibau wollen mit ihrer Initiative die Sprache retten. Dabei kann jeder mithelfen.

Johannes Kletschka will einen Beitrag fürs Überleben der Oberlausitzer Sprache leisten.
Johannes Kletschka will einen Beitrag fürs Überleben der Oberlausitzer Sprache leisten. © Rafael Sampedro

Die Muttersprache bewahren - dieses Ziel verfolgen der Neueibauer Johannes Kletschka und seine Heimatfreunde. Ende November haben sie unter dem Dachverband der Lusatia eine Gesellschaft zum Erhalt und zur Förderung der Oberlausitzer Mundart gegründet. Nun gibt's ihre erste Aktion. Sie suchen das Mundartwort des Jahres. Das soll jährlich zum Tag der Oberlausitz am 21. August gekürt werden. "Um auf unsere schöne, immer seltener zu hörende Mundart aufmerksam zu machen", schreibt Johannes Kletschka. Wer sich an der Suche beteiligen möchte, kann ein oder zwei Worte per E-Mail schicken. Dahin kann sich auch jeder wenden, der in der Gesellschaft mitwirken will.

"In den Elternhäusern unserer Heimat wird immer weniger Mundart gesprochen", berichtet Johannes Kletschka und sieht den Grund in der global vernetzten Welt, mit seinen weltweit agierenden Medien. Auch folkloristische Darbietungen können den Verfall nicht aufhalten. "Die Mundart droht zu verschwinden."

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So lautet das Wort des Jahres

Die Facebookseite "Oberlausitzer Mundart" hatte danach gesucht. Der Sieg war deutlich.

Deshalb hat sich die Gesellschaft zum Ziel gesetzt, vor allem Kinder und Jugendliche an die Mundart heranzuführen. Auch die Bewahrung von mundartlichem Schrifttum, alten Sitten und Bräuchen zählt sie zu ihren Aufgaben. 

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