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Deutscher Urlauber bei Bootsausflug auf Mallorca ertrunken

Ein Mann aus Zossen will sich nach einer Gehirn-OP auf Mallorca erholen. Von einem Bootsausflug in der Bucht von Pollença im Norden der Insel kommt er nicht mehr zurück.

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Ein Urlauber aus Deutschland ist bei einem Bootsausflug  in der Bucht von Pollença auf Mallorca ertrunken.
Ein Urlauber aus Deutschland ist bei einem Bootsausflug in der Bucht von Pollença auf Mallorca ertrunken. ©  Pixabay (Symbolfoto)

Palma. Ein Urlauber aus Deutschland ist bei einem Bootsausflug auf Mallorca ertrunken. Der 58 Jahre alte Mann aus Zossen südlich von Berlin habe mit seiner Frau seinen auf der spanischen Mittelmeerinsel lebenden Bruder besucht, berichtete die "Mallorca Zeitung" (MZ).

"Er war an einem Gehirntumor erkrankt und wollte sich von den ganzen OPs erholen", sagte der Bruder dem Blatt. Das Unglück habe sich schon am 8. Juni ereignet. Das deutsche Konsulat in Palma habe den Todesfall auf Anfrage bestätigt, schrieb die "MZ".

Das Ausflugsboot sei mit insgesamt 168 Passagieren in Alcúdia im Norden Mallorcas in See gestochen. Wie es zum Unglücksfall in der Bucht von Pollença kam, blieb zunächst unklar.

Der Kapitän des Katamarans habe wohl gedacht, der Deutsche schnorchele in der Nähe des Katamarans, schrieb die "MZ" unter Berufung auf Augenzeugen. Als der Mann sich jedoch länger nicht bewegt habe, sei er aus dem Wasser geholt worden. Die Polizei bestätigte, dass sie in dem Fall Ermittlungen aufgenommen habe. (dpa)