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Görlitz
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Christen beten für den Frieden in der Welt

Auf der Altstadtbrücke in Görlitz trafen sie sich am Dienstagabend. Am Donnerstag folgt ein Europäisches Glockenläuten, an dem sich auch Görlitzer Kirchen beteiligen.

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Christen aus den Städten Görlitz und Zgorzelec beteten für den Frieden in der Welt am Dienstagabend auf der Görlitzer Altstadtbrücke.
Christen aus den Städten Görlitz und Zgorzelec beteten für den Frieden in der Welt am Dienstagabend auf der Görlitzer Altstadtbrücke. © Martin Schneider

Christen aus Zgorzelec und Görlitz haben am Dienstagabend auf der Görlitzer Altstadtbrücke für die Beendigung der kriegerischen Angriffe Russlands auf die Ukraine gebetet. Die Initiative war von den katholischen Gemeinden beider Städte ausgegangen.

Wie bei den vorangegangenen Veranstaltungen auf der Altstadtbrücke seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine waren auch der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu und der Vize-Bürgermeister von Zgorzelec, Radoslaw Baranowski, zugegen.

Die Kirchen beider Städte haben in den vergangenen Tagen ihre Gotteshäuser fürs Gebet geöffnet, Hilfsgelder gesammelt und Aktionen gestartet, um den Menschen in der Ukraine oder geflüchteten Ukrainern in Europa zu helfen.

Diese Initiativen werden an diesem Donnerstag mit einem europaweiten Glockenläuten fortgesetzt. Dazu ruft die Europäische Dombaumeister-Vereinigung auf. Thomas Backhaus vom Bistum Görlitz und Mitglied dieser Vereinigung erklärt gegenüber der SZ: "Wir wollen damit ein Zeichen setzen für Frieden in ganz Europa". So werden am Donnerstag, um 12 Uhr, die Glocken der St. Jakobus-Kathedrale in Görlitz sieben Minuten lang läuten: Eine Minute für jeden Tag dieses unsinnigen Krieges.