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Zittau
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Freimaurer spenden für Ukraine-Flüchtlinge

Der "Dresdner Hof" in Zittau hat mehrere Geflüchtete aufgenommen. Unterstützt werden die Familien nun auch von der Freimaurerloge - und das ganz praktisch.

Von Jan Lange
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Jens Thiemig (links) und Alexander Sterz (rechts) von der Zittauer Freimaurerloge übergeben Kathrin Scholz vom "Dresdner Hof" die Einkaufsgutscheine und Sachspenden.
Jens Thiemig (links) und Alexander Sterz (rechts) von der Zittauer Freimaurerloge übergeben Kathrin Scholz vom "Dresdner Hof" die Einkaufsgutscheine und Sachspenden. ©  privat

Angesichts der Tausenden Flüchtlinge, die aus der Ukraine nach Deutschland kommen, rollt eine Welle der Hilfsbereitschaft über das Land. Auch der "Dresdner Hof" in Zittau hat Ukrainer aufgenommen - und erhielt nun Unterstützung von der Zittauer Freimaurerloge "Friedrich-August zu den 3 Zirkeln".

"Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zum 'Dresdner Hof' und haben kurzfristig 1.700 Euro zur Unterstützung bereitgestellt", teilt Logenmitglied Alexander Sterz mit. Davon wurden jetzt 1.000 Euro in 20-Euro-Gutscheine von Kaufland umgetauscht, mit denen die Geflüchteten nun selbstständig einkaufen gehen und sich ihre Lebensmittel selber aussuchen können. Zudem beteiligen sich Kaufland und McDonalds mit kleinen Summen. Das Fast-Food-Restaurant hatte zusätzlich die neun ukrainischen Kinder zu einem Essen eingeladen.

Der Landfrauenkreisverband Görlitz, der seinen Sitz in Hirschfelde hat, will laut Alexander Sterz ebenfalls eine Spende übergeben. Seine Ehefrau Jennifer ist seit Kurzem Vorsitzende der Landfrauen.

Im weiteren Verlauf sollen noch Gutscheine von Geschäften wie Kinderausstatter und Spielzeugläden erworben werden. Damit will die Freimaurerloge zum einen die ukrainischen Flüchtlinge wie auch die Einzelhändler selber unterstützen, die während der Corona-Pandemie große Umsatzeinbußen hatten.

"Wir hätten das Geld auch an große Hilfsorganisationen spenden können", meint Alexander Sterz. "Aber so bleibe es in der Region und wir wissen, für was es genutzt wird." In den nächsten Tagen und Wochen wollen die Freimaurer mit weiteren Unternehmen und Einrichtungen sprechen und um Unterstützung bitten.