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Sonderzüge für Geflüchtete fahren weiterhin in Sachsen

Die seit Dienstag zwischen Görlitz und Leipzig fahrenden Sonderzüge der Länderbahn für Ukraine-Geflüchtete sollen noch bis mindestens Ende März fahren.

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Die Länderbahn organisiert weiterhin täglich zwei Sonderzüge von Görlitz nach Leipzig, die Ukraine-Flüchtlinge in Sachsens Erstaufnahmeeinrichtung bringen.
Die Länderbahn organisiert weiterhin täglich zwei Sonderzüge von Görlitz nach Leipzig, die Ukraine-Flüchtlinge in Sachsens Erstaufnahmeeinrichtung bringen. © Archiv/Danilo Dittrich

Leipzig/Görlitz. Die Sonderzüge für Geflüchtete aus der Ukraine sollen noch mindestens bis Ende März von Görlitz nach Leipzig fahren. Bis zum 27. März seien täglich zwei Züge geplant, teilte die Länderbahn am Freitag mit. Mit den zwei Züge können über 700 ukrainische Flüchtlinge täglich von der sächsisch-polnischen Grenze ins Erstaufnahmelager nach Leipzig gebracht werden.

Die Länderbahn ist laut eigenen Angaben in enger Abstimmung mit polnischen Zugbetreibern, die mit mehreren Zügen täglich 600 bis 800 Ukrainerinnen und Ukrainer in die Grenzstadt Zgorzelec bringen. Von dort organisieren Helfer einen Bustransfer zum Görlitzer Bahnhof, wie die Länderbahn mitteilte.

Der Forderung des Görlitzer Landrates Bernd Lange, Direktzüge von Wroclaw nach Leipzig über die "Niederschlesien-Magistrale" einzusetzen, hat die Bahn bislang nicht entsprochen. Auf der Strecke über Horka und Hoyerswerda fahren derzeit nur Güterzüge, die Bahn müsste Personenzüge zulassen.

"Hilfsbereitschaft unserer Mitarbeiter ist riesig"

Für die Sonderfahrten hat die Länderbahn demnach zusätzliche Fahrzeuge angemietet. "Das Engagement und die Hilfsbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist riesig, und so können wir die anfallenden Sonderdienste trotz weiterhin hoher Krankenstände schnell besetzen", sagte Geschäftsführer Wolfgang Pollety laut Mitteilung.

Die Sonderzüge steuern seit Dienstag Leipzig an. Ziel ist es, den Landkreis und die Stadt Görlitz bei der Unterbringung und Weiterleitung der Ukrainerinnen und Ukrainer zu entlasten. Zugleich sollen die Geflüchteten die Erstaufnahmeeinrichtungen schnell und direkt erreichen. (SZ mit dpa)