merken
Leipzig

Weltkriegsmunition an der A9 wird geräumt

Experten wollen die explosiven Hinterlassenschaften in einem Fluss nahe der Autobahn bei Leipzig bergen. Doch unkompliziert wird die Räumung nicht.

Spezialisten wollen in einem Fluss an der A 9 bei Leipzig Weltkriegsmunition bergen.
Spezialisten wollen in einem Fluss an der A 9 bei Leipzig Weltkriegsmunition bergen. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa (Symbolfoto)

Dresden/Leipzig. Die Weltkriegsmunition, die im Fluss Wilde Luppe an der Autobahn 9 bei Leipzig vermutet wird, soll voraussichtlich im Mai geräumt werden. Das teilte das Polizeiverwaltungsamt nach einem Treffen von Behördenvertretern aus Sachsen und Sachsen-Anhalt in Dresden mit.

Die Stelle an der A9 liegt unmittelbar an der Grenze der beiden Bundesländer. Die verschiedenen Zuständigkeiten und die Nähe zu der vielbefahrenen Autobahn machen die geplante Räumung kompliziert. Bei dem Treffen am Donnerstag seien aber erste Maßnahmen - unter anderem zur Sicherung des Autobahnabschnittes - festgelegt worden, teilte das Polizeiverwaltungsamt mit. Das Amt ist für die Kampfmittelbeseitigung zuständig.

sz-Reisen
Mit SZ-Reisen die Welt entdecken
Mit SZ-Reisen die Welt entdecken

Bei SZ-Reisen findet jeder seine Traumreise. Egal ob Kreuzfahrt, Busreise, Flugreise oder Aktivurlaub - hier bekommen Sie für jedes Reiseangebot kompetente Beratung, besten Service und können direkt buchen.

Weiterführende Artikel

Corona verzögert Räumung an der A9

Corona verzögert Räumung an der A9

Im Fluss Wilde Luppe bei Leipzig wird Munition aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Eigentlich sollte die jetzt geborgen werden.

Explosive Hinterlassenschaften an der A9

Explosive Hinterlassenschaften an der A9

An der Autobahn bei Leipzig wird in einem Fluss Weltkriegsmunition vermutet. Klar ist: Die Sprengkörper sollen weg. Weniger klar ist, wer dafür aufkommt.

Die Spezialisten gehen davon aus, dass nach Ende des Krieges in der Wilden Luppe Munition entsorgt wurde. Das sei damals ein übliches Vorgehen gewesen. In der Vergangenheit habe es in der Gegend schon einzelne Funde gegeben. Zudem liegen die Chemieanlagen in Leuna und Schkopau nicht weit entfernt, die im Krieg Ziel von Bombenabwürfen waren. (dpa)

Mehr zum Thema Leipzig