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Wem ist eigentlich noch zu trauen?

Wer hilft, wird geachtet. Das ist in Deutschland so wie anderswo. Ein Ranking sagt, welcher Beruf am beliebtesten ist.

© dpa

Berlin. Feuerwehrmänner, Sanitäter und Krankenschwestern werden in Deutschland geachtet wie kaum jemand. Sie kommen auf über 90 Prozent Vertrauensquote, gefolgt von Piloten, Ärzten, Apothekern, Polizisten, Landwirten und Ingenieuren, die zumindest 80 Prozent plus erreichen.

Das ergab eine Berufsstudie. In 25 Ländern hat der GfK Verein Menschen gefragt, welchen Berufen sie vertrauen. Ganz oben stehen in 15 Ländern die Feuerwehrleute. Den geringsten Zuspruch erhalten in Deutschland und 22 weiteren Ländern die Politiker. Nur ihren Bürgermeister sehen viele Befragte offenbar mit anderen Augen, denn die Kommunalpolitiker kommen deutlich besser an. Etliche Berufsgruppen, nach denen der GfK Verein gefragt hat, schneiden in den 25 Umfrageländern sehr unterschiedlich ab. Die größte Bandbreite besteht international bei Bankern: In Indien erreichen sie mit 88 Prozent den höchsten Vertrauenswert, den niedrigsten in Spanien mit 14 Prozent. Pfarrern und Geistlichen sprechen 61 Prozent der Deutschen ihr Vertrauen aus, während sie in Spanien mit etwas mehr als 28 Prozent hinter den Versicherungsvertretern liegen. In Deutschland landen die Versicherungsvertreter mit 19 Prozent auf dem vorletzten Platz – und damit deutlich hinter den Bankern (39 Prozent), aber vier Prozentpunkte vor den Politikern.

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Jeder vierte der in dieser Studie abgefragten Berufen erreicht in Deutschland nicht einmal die 50-Prozent-Marke. Dazu zählen TV-Moderatoren und Schauspieler. Auch die Profisportler bekommen mit nur 39 Prozent eine schlechte Bewertung, ein ähnliches Vertrauensniveau erzielen Journalisten mit 37 Prozent. Im oberen Mittelfeld liegen Computerspezialisten mit einem Vertrauenswert von 58 Prozent. (dpa)