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Dippoldiswalde

Wenig Interesse am alten Wohnheim

Glashütte wollte Wohnraum für angehende Uhrmacher anbieten. Doch der Bedarf ist gering.

Das ehemalige Lehrlingswohnheim hinter der Berufsschule könnte saniert werden. © Kamprath

Das Interesse an Wohnheimplätzen in Glashütte ist gering. Darüber informierte Vize-Landrat Heiko Weigel (CDU) in der jüngsten Stadtratssitzung. Seine Mitarbeiter hätten den Bedarf an solchen Plätzen bei den Uhrenfirmen abgefragt. Bisher sei die Nachfrage sehr verhalten. „Das Interesse hält sich in Grenzen“, so Weigel.

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Die Idee, das alte Wohnheim hinter der Glashütter Uhrmacherschule zu sanieren und zu einer modernen Unterkunft zu machen, hatte Landrat Michael Geisler (CDU) bei einer Feier in der Einrichtung. Dort sprach er die Vertreter der Firmen direkt an. Vorbild sollte die Freitaler Unterkunft am Backofenfelsen sein. Auch dieses Gebäude gehört dem Landratsamt. Betrieben wird es von der kreiseigenen Entwicklungsgesellschaft KEG. Zusammen mit dem Kreis baut sie das Objekt an der Tharandter Straße zu einem Gästehaus um. Ähnlich wollte der Kreis in Glashütte vorgehen, denn hier gebe es – so die Einschätzung – zu wenig kleine Wohnungen für angehende Uhrmacher. (SZ/mb)

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