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Weniger Badetote in Sachsen

In Sachsen sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres halb so viele Menschen beim Baden ertrunken wie im Jahr zuvor.

Scharbeutz. In Sachsen sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres bislang weniger Menschen beim Baden ertrunken als im Jahr zuvor. Laut einer am Freitag veröffentlichten Statistik der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) wurden zum Stichtag 20. Juli zwölf Badetote in Sachsen gezählt, im Vorjahreszeitraum waren es doppelt so viele. Nach Angaben der Polizeidirektionen Leipzig und Görlitz kamen seitdem drei Badetote in Sachsen hinzu.

In Naunhof bei Leipzig starb am Donnerstag eine 80 Jahre alte Frau, die mit ihrem Mann in einem See geschwommen war. Am Mittwoch ertrank in Rothenburg (Landkreis Görlitz) ein 16-Jähriger in der Neiße. In Pegau (Landkreis Leipzig) kam ein 77-Jähriger in einem ehemaligen Tagebau ums Leben. Er hatte möglicherweise gesundheitliche Probleme und ertrank. Ein weiterer 16-Jähriger liegt seit einem Umfall im Markkleeberger See bei Leipzig im Koma. Er hatte sich in den See gewagt, obwohl er nicht schwimmen konnte.

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Wie im Vorjahr ertranken auch in diesem Jahr die meisten Menschen, nämlich 45, im Flächenland Bayern. Im Stadtstaat Bremen waren es dagegen nur drei. (dpa)