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Weniger Büros in Dresden stehen leer

Ein aktueller Marktbericht zeigt, dass der Leerstand weiter sinkt. Die Spitzenmieten liegen bei elf Euro pro Quadratmeter.

Dresden. In Dresden stehen immer weniger Büroräume leer. Das hat der aktuelle Marktbericht des Makler- und Beratungsunternehmens Dr. Lübke gezeigt. Demnach haben im vergangenen Jahr Büroflächen von rund 79 400 Quadratmetern neue Mieter gefunden – ein Plus von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für die größten Abschlüsse sorgten unter anderem die Stadt Dresden, Anlagenbauer M+W Zander und die Fortbildungsakademie der Wirtschaft FAW.

„Dresden positioniert sich auch weiterhin als attraktiver Wirtschafts-, Wissenschafts- und Technikstandort“, sagte Eckhard Kaiser, Dresdner Regionalleiter der Dr. Lübke GmbH. Für 2013 rechnet Kaiser mit einer ähnlich hohen Nachfrage. Das zeigen den Angaben zufolge Investitionspläne von Unternehmen sowie konkrete Suchanfragen.

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Ende des letzten Jahres standen rund 265 000 Quadratmeter Bürofläche in der Landeshauptstadt leer – rund 10,4 Prozent. 2004 waren es noch 16 Prozent. In Dresden gibt es aktuell 2,54 Millionen Quadratmeter Bürofläche. Die Spitzenmieten liegen bei 11 Euro pro Quadratmeter. Zu den teuersten Lagen zählen unter anderem die Gegend rund um den Altmarkt, die Prager Straße und den Postplatz. Im Altstadtring verbuchten die Makler allein 35 Abschlüsse und damit den höchsten Umsatz unter den Teilmärkten. Rund 15 000 Quadratmeter wurden hier vermietet, gefolgt von Dresden-West (13 800 Quadratmeter) und Dresden-Süd (11 800 Quadratmeter). In den guten und mittleren Lagen müssen Mieter zwischen 5 und 8,50 Euro berappen. Unter den Dresdner Büros sind verhältnismäßig kleine Räume gefragt: Das Gros der Vermietungen lag 2012 zwischen 200 und 1 000 Quadratmetern. (cra)