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Augusto

So gelingen selbst gemachte Chips

Die meisten industriell hergestellten Knabberwaren enthalten viel zu viel Fett und Geschmacksverstärker. Bei Do-it-yourself-Chips hingegen weiß man immer, was drin ist.

Garantiert gesund: Wer Gemüsechips selbst macht, kann sich auch über den Kaloriengehalt sicher sein. © dpa/Franziska Gabbert

Berlin. Chips gibt es mit immer neuen Geschmacksrichtungen wie Balsamico, Guinness oder Räucherspeck. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass man nach dem ersten Bissen gleich wieder in die Tüte greifen will. 

Doch die meisten industriell hergestellten Kartoffelchips enthalten viel Fett und Geschmacksverstärker. Selbst Gemüsechips kommen auf die fast gleiche Kalorienmenge - auch sie werden in heißem Öl frittiert. Deshalb sollte man Knabberzeug selbst herstellen, rät die Zeitschrift "Slow Food" (Ausgabe 2/2019).

Knusprig erst nach dem Auskühlen

Dazu werden Möhren, Pastinaken oder Süßkartoffeln in dünne Scheibe gehobelt, leicht gesalzen und 10 Minuten später trocken getupft. Anschließend die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und nicht überlappen lassen. Mit Öl besprühen und mit Gewürzen wie Thymian, Oregano, Paprika würzen, jedoch nicht mehr salzen! Bei 100 Grad Umluft im Ofen 30 bis 60 Minuten trocknen.

Während des Trocknens sollte mehrmals die Backofentür kurz geöffnet werden. So kann die Feuchtigkeit abziehen. Nach der Backzeit die Chips abkühlen lassen. Nicht wundern: Knackig werden sie erst nach dem Auskühlen. (dpa)

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