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Zittau

Weniger Flüchtlinge im Landkreis

Die Zahl der Asylbewerber und Geduldeten ist gesunken. Die Verteilung ist innerhalb des Landkreises sehr verschieden.

Flüchtlinge in einer Gemeinschaftsunterkunft im Landkreis.
Flüchtlinge in einer Gemeinschaftsunterkunft im Landkreis. © Archiv: Matthias Weber

Im Landkreis Görlitz leben derzeit 1.082 Asylbewerber und geduldete Flüchtlinge. Das sind weniger als noch vor zwei Monaten, im Mai waren 1.136 Asylbewerber und Geduldete registriert. Die Zahl ging damit um fünf Prozent zurück. Das geht aus Zahlen des Landkreises hervor. Allerdings weisen die Behörden darauf hin, dass sich die Zahlen täglich ändern.

Innerhalb des Landkreises sind die Asylbewerber und Geduldeten unterschiedlich verteilt. Löbau bleibt der größte Standort mit mehr als 440 Personen, gefolgt von Zittau mit knapp unter 300. Mit weitem Abstand folgen Niesky (141), Görlitz (139) und Weißwasser (48). In allen fünf Planungsräumen gingen die Zahlen zurück, am stärksten in Zittau. In der Mandaustadt gibt es noch zwei Flüchtlingsunterkünfte, eine an der Sachsenstraße und eine am Portsmouther Weg.

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Die Asylbewerber und geduldeten Migranten stellen einen eher kleinen Anteil an der Gesamtzahl der Ausländer im Landkreis Görlitz. Im Juni lebten zwischen Bad Muskau und Seifhennersdorf 12.318 Ausländer. Diese Zahl ist im Gegensatz zu der der Asylbewerber angestiegen. Im Dezember 2018 waren nur 12.066 Ausländer gemeldet. Der Anstieg in den zurückliegenden sechs Monaten beträgt gut zwei Prozent.

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