merken

Weniger Geld für Kindereinrichtungen

Der christliche Kindergarten und das Knirpsenland Großraschütz bekommen geringe Zuschüsse als geplant. Andere erhalten mehr.

Symbolfoto © Archiv: Claudia Hübschmann

Großenhain. Rund sechs Millionen Euro reicht die Stadt dieses Jahr an Zuschüssen an die 14 Kindereinrichtungen in der Stadt und die private Kindertagespflege aus. Darin sind die Landeszuschüsse enthalten, die die Stadt nur durchreicht. Zwölf Kindereinrichtungen erhalten dabei mehr Geld als ursprünglich geplant. Der christliche Kindergarten St. Katharina muss allerdings mit über 15 000 Euro minus auskommen, dem Kinderhaus Knirpsenland stehen rund 5000 Euro weniger zur Verfügung.

Diese Abzüge sind aber keine städtische Willkür, sondern rein rechnerisch ermittelte Größen. „Die tatsächliche Anzahl der Kinder und die Personalkosten decken sich hier nicht mit dem, was geplant war“, so Stadtkämmerin Opitz. „Wir sind verpflichtet, die Einrichtungen verhältnismäßig mit allem auszustatten, was sie brauchen.“

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Ein Mai-Fest für die ganze Familie

Kinderschminken und tolle Angebote rund um Möbel und Fahrräder in Weinböhla.

In die Kosten teilen sich die freien Träger mit den Elternbeiträgen, die Kommunen und das Land Sachsen zu etwa jeweils einem Drittel. Die Stadt gibt nur ihren so errechneten Anteil plus den Landeszuschuss weiter. Die Einrichtungen zahlen zudem einen finanziellen Eigenanteil von etwa zwei bis drei Prozent.