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Weniger Getreide von den Feldern

Sachsenweit wird elf bis 17 Prozent weniger geerntet. In der Oberlausitz die Hälfte.

Das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (Smul) beziffert die Ertragsausfälle im Sachsendurchschnitt mit elf bis 17 Prozent. So holen die Landwirte beim Getreide rund neun Dezitonnen weniger vom Hektar im Vergleich zum Vorjahr. Da waren es 69,3. Ministeriumssprecherin Bianca Schulz sagt: „Besonders betroffen sind Winterweizen, Wintergerste und Mais. Aber auch bei Kartoffeln und Zuckerrüben sind Mindererträge zu verzeichnen. So beträgt der Ertragsrückgang gegenüber dem dreijährigen Mittel bei Winterweizen fast 17 Prozent, bei Roggen rund elf und bei Winterraps gut 16 Prozent.“ Die Zahlen täuschen, denn in der Oberlausitz sind es bis 50 Prozent an Verlusten.

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Bund und Land stellen nun jeweils 22 Millionen Euro betroffenen Landwirten als Dürrehilfe zur Verfügung. Anträge an das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie können noch bis zum 16. November gestellt werden. Sieben Anträge liegen dem Landesamt vor, sagte Bianca Schulz am Freitag. Über ein IT-Tool können die Antragsteller bereits online vorab sehen, ob und in welcher Höhe ihnen voraussichtlich Hilfe gezahlt wird. „Der Freistaat ist bestrebt, möglichst viele Hilfen noch in diesem Jahr auszuzahlen“, betont sie. (SZ/sg)