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Weniger Nachfrage bei Krippenplätzen

Wenn der Trend in Riesa anhält, könnten künftig weniger Plätze vorgehalten werden.

Von Stefan Lehmann

Riesa. Der Geburtenrückgang in Riesa macht sich auch an den Kinderkrippen bemerkbar. Das geht aus einer Information im Rahmen der Kita-Bedarfsplanung hervor, die die Stadtverwaltung jetzt veröffentlicht hat. Demnach werden von den 386 vorgehaltenen Krippenplätzen in der Stadt derzeit nur 340 genutzt. Das entspricht einer Auslastung von etwa 88 Prozent. In Hort und Kita liegt die Auslastung jeweils knapp über 90 Prozent. Die Entwicklung deutet aus Sicht der Riesaer Stadtverwaltung auf einen möglichen Trend hin, der neben sinkenden Geburtenzahlen auch mit einer rückläufigen Nachfrage nach Krippenplätzen und dem Abebben der Zuwanderungswelle zu tun habe.

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„Sollte sich die Entwicklung so fortsetzen, muss perspektivisch über die Anzahl vorzuhaltender Plätze gesprochen werden“, heißt es in dem Entwurf des Amtes für Bildung, Kultur und Soziales, der jetzt veröffentlicht wurde.

Im Planungszeitraum 2017/2018 waren durchschnittlich 1 954 der 2 150 Plätze in Riesaer Kinderkrippen, Kindergärten und Horten belegt. 156 der Nutzer wohnen nicht in der Stadt selbst, sondern im Riesaer Umland, 101 waren Zuwanderungskinder.