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Wirtschaft

Weniger neue Autos in Sachsen

Mehr als zwei Millionen Fahrzeuge sind auf den Straßen im Freistaat unterwegs. Im Vergleich zu anderen Bundesländern sind das wenige.

In Sachsen gibt es durchschnittlich 527 Personenkraftwagen je 1.000 Einwohner. In anderen Bundesländern ist dieser Schnitt höher. Staus gibt es hier trotzdem zu Genüge.
In Sachsen gibt es durchschnittlich 527 Personenkraftwagen je 1.000 Einwohner. In anderen Bundesländern ist dieser Schnitt höher. Staus gibt es hier trotzdem zu Genüge. © Ronald Bonß

Kamenz. Auf Sachsens Straßen sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres weniger neue Autos zugelassen worden als im Vorjahr. Zwischen Januar und September wurden 92.475 neue Fahrzeuge angemeldet, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Kamenz mitteilte. Das waren 1,8 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 

Damit setzt sich der Trend aus dem Jahr 2018 fort. Damals wurden im Gesamtjahr 120.597 neue Personenwagen zugelassen und damit 2,7 Prozent weniger als im Jahr 2017. Der Bestand insgesamt ist den Angaben zufolge dagegen leicht gestiegen. Per 1. Januar 2019 lag er bei 2,15 Millionen Fahrzeugen, das waren 0,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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Laut Kraftfahrtbundesamt rangiert Sachsen mit durchschnittlich 527 Personenkraftwagen je 1.000 Einwohner auf dem letzten Platz der Flächenbundesländer. Nur in den drei Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen ist der Pkw-Bestand je 1.000 Einwohner noch geringer. 

Wegen der Umstellung auf ein neues Prüfverfahren hatten die Hersteller Ende vergangenen Jahres mit massiven Absatzproblemen zu kämpfen. Inzwischen ist das Problem weitgehend behoben. (dpa)