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Weniger Privatinsolvenzen in Sachsen

Trotz Corona waren weniger Sachsen als in den Vorjahren zahlungsunfähig. Das kann sich jedoch noch ändern.

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Die Zahl der Privatinsolvenzen ist trotz Corona gesunken.
Die Zahl der Privatinsolvenzen ist trotz Corona gesunken. © Claudia Hübschmann

Dresden. Auch in den ersten Monaten diesen Jahres gab es weniger Privatinsolvenzen in Sachsen. Die Zahlen sind nach der aktuellen Statistik bis Ende Mai weiter rückläufig. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie könnten derzeit aber noch nicht beurteilt werden, sagte eine Sprecherin des Oberlandesgerichtes Dresden. 

2019 wurden an den zuständigen Amtsgerichten Dresden, Leipzig und Chemnitz insgesamt 3484 Anträge auf Eröffnung eines Privatinsolvenzverfahrens gestellt, bis Ende Mai 2020 waren es 1182. Insgesamt liefen im vergangenen Jahr 3174 Verfahren dieser Art, von Anfang Januar bis Ende Mai 2020 waren es 1102. (dpa)