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Weniger Unfälle auf dem Elberadweg

Die Zahl der Zusammenstöße auf dem Dresdner Abschnitt des Elberadwegs ist deutlich zurückgegangen. Ein Schwerpunkt bleibt aber bestehen.

Dresden. Nachdem die Polizei 2012 einen deutlichen Anstieg bei den Unfallzahlen auf dem Elberadweg verzeichnete, hat es im vergangenen Jahr wieder deutlich seltener gekracht.

Nach einer Statistik wurden im vergangenen Jahr auf dem rechtselbischen Abschnitt zwischen Blauem Wunder und Ballhaus Watzke sowie auf dem linkselbischen Teilstück zwischen Blauem Wunder und Autobahnbrücke insgesamt 22 Unfälle registriert. Fünf davon endeten mit Schwerverletzten. Im Jahr zuvor waren es auf dem gleichen Abschnitt 37 Unfälle. Elf davon führten zu schweren Verletzungen.

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Besonders erfreulich ist die Entwicklung am Johannstädter Fährgarten. An der Engstelle kam es 2012 zu sechs Unfällen. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei hingegen keinen einzigen Zusammenstoß. Unfallschwerpunkt bleibt aber das Terrassenufer, wo wie im Jahr zuvor sechs Unfälle gemeldet wurden. Bei drei davon kollidierten Radfahrer mit Autos.

Warum die Unfallzahlen im vergangenen Jahr zurückgegangen sind, darüber kann die Polizei nur rätseln. Denn verändert hat sich an den Strecken nichts. Möglicherweise nehmen Fußgänger, Radfahrer und Inlineskater aber mehr Rücksicht aufeinander. Damit das so bleibt, hatte die Stadt Mitte Mai mehrere Hinweisschilder entlang des Elberadwegs aufgestellt. Sie warnen vor gefährlichen Stellen.