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Bautzen

Mehr Unfalltote in der Oberlausitz

Die Anzahl der Unfälle ist im vergangenen Jahr zwar zurückgegangen, aber mehr Menschen kamen dabei zu Schaden.

© Symbolfoto: dpa

Bautzen/Görlitz. Im Jahr 2018 gab es in den Landkreisen Bautzen und Görlitz weniger Verkehrsunfälle. Wie die Polizeidirektion Görlitz mitteilt, wurden insgesamt 15.642 Unfälle gezählt. Das sind 927 weniger als 2017. Noch deutlicher ist der Rückgang im Vergleich zum Jahr 2009. Damals gab es in der Oberlausitz 17.758 Unfälle. 

Die Kehrseite dieser Bilanz: Die Zahl der Unfälle mit Verletzten stieg leicht an, um 37 auf 1.911. Die Zahl der bei Verkehrsunfällen verstorbenen Personen lag 2018 bei 37, das sind 15 mehr als noch 2017. Darunter waren neun Radfahrer, ein Motorradfahrer und 19 Senioren. Im Durchschnitt nahmen die Polizisten in der Polizeidirektion Görlitz 43 Verkehrsunfälle am Tag auf.

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Hauptunfallursache bei Unfällen mit Personenschaden sind Vorfahrtsfehler mit einem Anteil von etwa 20 Prozent. Danach folgten der zu geringe Abstand (13 Prozent) und die nicht angepasste Geschwindigkeit (11 Prozent). Je nach Alter der Fahrer gibt es da leichte Unterschied. Bei den 18- bis 24-Jährigen waren der ungenügende Sicherheitsabstand und die nicht angepasste Geschwindigkeit die  wesentlichen Ursachen. Bei der Generation 65+ sind es Vorfahrtsfehler, falsches Abbiegen und unzureichender Abstand. 

Auch das gehört zur Bilanz des vergangenen Jahres: Insgesamt gab es 131 Unfälle mit Kindern im Alter bis 14 Jahre sowie 668 Unfälle mit Radfahrern sowie 187 mit  Motorradfahrer. 3.215-mal ging  Unfallflucht zu Protokoll. Rund 43 Prozent der Fälle konnten aufgeklärt werden. (SZ)