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Sachsen

Weniger Verbrechen und Unfälle

Die Beschränkungen wegen der Corona-Krise führen zu weniger Polizeieinsätzen. Ein langfristiger Rückgang ist aber nicht zu erwarten.

© dpa/Karl-Josef Hildenbrand (Symbolbild)

Dresden. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben in Sachsen kurzfristig zu weniger Straftaten und Verkehrsunfällen geführt. Grundsätzlich sei die Anzahl der polizeilich erfassten Einsätze zur Zeit rückläufig, wie die Polizei Sachsen auf dpa-Anfrage mitteilte. Eine belastbare statistische Auswertung des Kriminalitätsaufkommens in dieser Zeit stehe allerdings noch aus.

Dass die derzeit geltenden strengen Ausgangsbeschränkungen langfristig zu einem Rückgang der Kriminalität führen, erwartet die sächsische Polizei jedoch nicht: Einzelne Delikte könnten weniger häufig begangen werden, andererseits würden sich neue Deliktbereiche ergeben. Derzeit erarbeite das Bundeskriminalamt (BKA) Prognosen und Empfehlungen zu Einsatzschwerpunkten der Polizei unter den Bedingungen der Corona-Krise.

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So warnt das BKA beispielsweise vor Cyber-Kriminellen, welche unter anderem mit falschen Spendenaufrufen die Unsicherheit in der Bevölkerung ausnutzen. "Aktuell verbreitet sich eine Vielzahl falscher Meldungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus", teilte eine Sprecherin des Bundeskriminalamtes auf Anfrage mit.

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Auch private Wachfimen spüren die Auswirkungen der Corona-Krise: Im Bereich Veranstaltungssicherheit sei zwar das komplette Geschäft weggebrochen, teilte Sprecherin Silke Wollmann des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW) mit. "Aber es gibt auch neue Bereiche - wie die Bewachung von Krankenhäusern." Auch Supermärkte würden verstärkt Wachleute anfordern. Dies gelte nicht nur für Sachsen, sondern deutschlandweit. (dpa) 

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