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Bautzen

Weniger Wild bei Unfällen verendet

Etwa 120 Tiere weniger als im Vorjahreszeitraum kamen auf den Straßen im Landkreis zu Tode. Eine Art traf es besonders häufig.

Wildunfall ©  Symbolbild: dpa

Bautzen. Insgesamt 938 Wildtiere starben im vergangenen Jagdjahr, das von Anfang April bis Ende März gemessen wird, auf den Straßen im Landkreis Bautzen. Das sind etwa 120 weniger als im vorangegangenen Jagdjahr.

Das Landratsamt verzeichnet allerdings nur die Zahlen für Unfälle mit jagdbarem Wild. Am häufigsten mussten demzufolge auf den Straßen des Landkreises Rehe ihr Leben lassen: 611 Stück verendeten 2018/19 bei Verkehrsunfällen. Auch in den Vorjahren waren Rehe am häufigsten von Verkehrsunfällen betroffen. 2017/2018 starben über 250 Tiere, im Jahr davor waren es sogar mehr als 700.

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Schwarzwild, also Wildschweine, traf es im letzten Jagdjahr 157-mal. Auch viele Füchse wurden 2018/2019 über- oder angefahren. Insgesamt 141-mal traf es die Tiere. Dam- und Rotwild, also Hirsche, verendete relativ selten im Straßenverkehr, jeweils weniger als 20-mal. (SZ)

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