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Kamenz

Wenn der Asphalt an den Reifen klebt

In Großröhrsdorf wurde eine Staatsstraße ausgebessert. Jetzt gibt es Bedenken wegen der Hitze.  

Solche Spuren bildeten sich jetzt auf sanierten Fahrbahnabschnitten in Großröhrsdorf. Das warf bei einem Kraftfahrer Fragen auf.
Solche Spuren bildeten sich jetzt auf sanierten Fahrbahnabschnitten in Großröhrsdorf. Das warf bei einem Kraftfahrer Fragen auf. © René Plaul

Großröhrsdorf. Frank Büttner ist als Kraftfahrer immer wieder mal im Rödertal unterwegs. Dort rückten jetzt die Bauleute noch einmal auf der Staatsstraße 158 in Großröhrsdorf an, um nachzubessern. Die Forderung der Straßenbaubehörde ging noch auf den Ausbau vor Jahren zurück. Die Arbeiten sind inzwischen erledigt. Das wirft jetzt Fragen auf. Denn genau in den Bereichen scheint der Asphalt nicht so hitzebeständig zu sein, ist dem Kraftfahrer aufgefallen. Der Asphalt würde an den Reifen kleben, das höre man auch. Dabei seien die Temperaturen noch gar nicht so hoch. Was, wenn es im Verlauf der Woche auf 40°C hoch gehe? Dann könnten sich Spurrinnen bilden. Man sehe schon jetzt die Spuren, wo sich der klebrige Asphalt von den Reifen auf dem Altbelag ausfährt. Ist das normal? 

Das Landesamt für Straßenbau erklärt, dass kein Grund zur Sorge bestehe: Es handele sich um ein sogenanntes „Anspritzmaterial“ - eine Bitumen-Emulsion. Das verwenden die Straßenbauer, damit sich unterschiedliche Schichten im Straßenaufbau optimal verbinden: Das Material „verfährt sich in der Regel in den ersten Wochen“, so Isabel Pfeiffer, Sprecherin des Amtes. „Ganz normal.“ Die ausgebesserten Abschnitte sollten also auch die kommenden Hitzetage aushalten. 

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