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Wenn die Falschen befördert werden

Berlin. Dienst nach Vorschrift, keine eigenen Ideen, Warten auf den Feierabend: Wenn so gearbeitet wird, kann das auch an den Chefs liegen, so das Ergebnis einer Studie des Beratungsunternehmens Gallup.

Berlin. Dienst nach Vorschrift, keine eigenen Ideen, Warten auf den Feierabend: Wenn so gearbeitet wird, kann das auch an den Chefs liegen, so das Ergebnis einer Studie des Beratungsunternehmens Gallup. Gut jedem sechsten Beschäftigten in Deutschland bedeutet sein Arbeitgeber nichts mehr. Zwar sinkt nach Gallup-Schätzung in deutschen Büros und Werkshallen der Anteil derer, die innerlich gekündigt haben, mit 17 Prozent erreicht Deutschland aber nur das europäische Mittelfeld. Dabei könnten gute Chefs viel bewirken, damit ihre Mitarbeiter mehr für den Job brennen. Doch viele Posten in den vorderen Reihen seien fehlbesetzt. Führungskraft werde meist, wer lange dabei sei oder wer sich fachlich hervorgetan habe. „Beides befähigt sie aber nicht unbedingt, Mitarbeiter zu führen.“ Das habe nur jeder Zehnte im Blut, ein weiteres Zehntel könne es lernen. Wer nur fachlich gut sei, solle lieber „seitwärts befördert“ werden, empfiehlt Gallup. „Es spricht nichts dagegen, dass der Verkäufer ein besseres Gehalt bekommt als der Verkaufsleiter.“(dpa)

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