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Zittau

Wenn's mal wieder länger dauert

Die Anhörung wegen der Einwände gegen den Bau des B178-Abschnitts Oderwitz-Zittau ist immer noch nicht abzusehen. Es wird noch geprüft.

Es ist immer noch nicht abzusehen, wann es an diesem Ende der B178 zwischen Oderwitz und Großhennersdorf weitergeht.
Es ist immer noch nicht abzusehen, wann es an diesem Ende der B178 zwischen Oderwitz und Großhennersdorf weitergeht. © Rafael Sampedro

Der nächste Schritt auf dem Weg zum Baurecht für den vorletzten, noch fehlenden B178-Abschnitt von Oderwitz nach Zittau - die erneute Anhörung der Kritiker der Planung - lässt weiter auf sich warten. "Derzeit kann noch kein Datum benannt werden", teilte die für das Verfahren zuständige Landesdirektion Sachsen auf SZ-Anfrage mit. "Die Landesdirektion Sachsen prüft und bearbeitet gegenwärtig die Gegenstellungnahmen des Vorhabenträgers zu den eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen."

Die Planungsunterlagen hatten im Frühjahr öffentlich zur Einsicht ausgelegen. Daraufhin waren über 80 Einwände beziehungsweise Stellungnahmen eingegangen, nur zwei davon Pro-B178. Der Vorhabensträger ist das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Der Erörterungstermin soll wie andere zuvor in Löbau stattfinden.

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Die Planung lag in den über zwölf Jahren ihrer Erarbeitung inzwischen zum 3. Mal aus. Bisher kam die Landesdirektion immer zu dem Schluss, dass zumindest ein Teil der Kritiken berechtigt sind und sie überarbeitet werden muss. Die Landesdirektion fällt die endgültige Entscheidung über die sogenannte Planfeststellung und damit über das Baurecht. (SZ/tm)

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