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Bischofswerda

Wer entscheidet über Fördergelder?

Mit dem Verfügungsfonds fördert die Stadt Bischofswerda kleinere Projekte. Jetzt gibt es einen personellen Wechsel.

Manuel Saring, seit einem Jahr Wirtschaftsförderer der Stadt Bischofswerda, ist jetzt auch Mitglied im Gremium Verfügungsfonds.
Manuel Saring, seit einem Jahr Wirtschaftsförderer der Stadt Bischofswerda, ist jetzt auch Mitglied im Gremium Verfügungsfonds. © Rocci Klein

Bischofswerda. Manuel Saring, Wirtschaftsförderer der Stadtverwaltung, rückt in das „Gremium Verfügungsfonds Bischofswerda“ nach. Der Stadtrat bestätigte jetzt die Personalie. Manuel Saring tritt die Nachfolge von Holger Berthel an, der im Sommer als Bauamtsleiter nach Heidenau wechselte. Insgesamt acht Männer und Frauen gehören damit nun wieder dem Gremium, das über die Vergabe von Fördergeldern für Kleinprojekte entscheidet, an. Die weiteren Mitglieder sind der Unternehmer Ulrich Käppler, WuB-Chef Andreas Wendler, Goldschmied Axel Bauer, der zugleich Chef der Werbegemeinschaft ist, Stadtrat Robert Geburek, Diana Fischer, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, Anna Giesbrecht vom Mosaika-Verein und die ehemalige Stadträtin Aniko Heinze.

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Der Verfügungsfonds wurde geschaffen, um kleinere Projekte für Bischofswerda unbürokratisch zu ermöglichen. Für das Fördergebiet Südstadt, das bis zum Jahr 2028 verlängert und räumlich erweitert wurde, stehen jedes Jahr 10 000 Euro bereit. Das Programm für die Altstadt wird zum Ende dieses Jahres abgeschlossen, so dass dafür keine Anträge mehr angenommen werden, sagte Rathaus-Sprecher Sascha Hache. Mit Geld aus dem Fonds war es zum Beispiel möglich, neue Lichterketten für den Advent für die Innenstadtstraßen zu kaufen, das Toilettenhäuschen zu gestalten und einen dritten Sitz-Schiebock auf dem Markt zu reparieren. (SZ)