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Wer hätte daran geglaubt

DA-Redakteurin Sylvia Jentzsch freut sich darüber, dass es gelang, dem Wilden Mann wieder Leben einzuhauchen.

DA-Redakteurin Sylvia Jentzsch © Fotomontage SZ

Als vor etwa sieben Jahren eine handvoll Visionäre den seit dem Jahr 2000 leerstehenden Gasthof wieder Leben einhauchen wollten, glaubten nur wenige Leute daran, dass es ihnen gelingen würde. Es gab jede Menge Zweifler. Schließlich waren einfach zu viele Hürden zu nehmen. Das Gebäude war in einem schlechten Zustand, musste also saniert werden. Doch dafür war Geld notwendig. Und das hatten auch die Visionäre nicht. Doch sie gaben nicht auf, sprachen bei Firmen vor, sammelten Spenden bei verschiedenen Veranstaltungen und hüteten das Haus wie ihr eigenes. Weil das Dach undicht war, mussten öfter die vollen Wassereimer entleert werden und vieles mehr.

Was sich in dieser Zeit verändert hat, ist unglaublich. Nicht nur, was das Baugeschehen betrifft. Den Vereinsmitgliedern ist es gelungen, dem Gebäude wieder Leben einzuhauchen. Mit immer wieder neuen Ideen, wie dem Trauraum, gelingt es den Vereinsmitgliedern nicht nur, die Generationen für das Kulturdenkmal zu begeistern, in dem sie einst tanzen waren, sondern auch die junge Generation mitzunehmen. Alle, die an dem Vorhaben gezweifelt haben, zeigen die Vereinsmitglieder und viele Unterstützer, dass es sich lohnt, sich für etwas einzusetzen. Es muss nur wirklich gewollt sein.

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E-Mail an Sylvia Jentzsch

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