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Radeberg

Wer hilft bei der Landtagswahl?

Am 1. September werden in Radeberg 128 Frauen und Männer gebraucht. An dem Tag geht es auch um den Standort des Weihnachtsmarktes.

Wie hier zur Europa- und Kommunalwahl werden auch zur Landtagswahl helfende Hände gebraucht.
Wie hier zur Europa- und Kommunalwahl werden auch zur Landtagswahl helfende Hände gebraucht. © SZ/Uwe Soeder

Radeberg. Die vergangene Wahl Ende Mai ist noch gut in Erinnerung, jetzt steht der nächste Urnengang vor der Tür. Am Sonntag, dem 1. September, wird ein neuer Landtag gewählt. Dafür sucht die Stadtverwaltung Radeberg Wahlhelfer. Benötigt werden 128 Frauen und Männer.

„Zunächst möchte sich die Stadtverwaltung bei allen fleißigen Wahlhelfern der Mammutwahl im Mai recht herzlich bedanken. Die Auszählung wird diesmal nicht so umfangreich sein, da es sich um nur eine Wahl mit zwei abzugebenden Stimmen handelt“, sagt Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD). Im Stadtgebiet Radeberg werden elf Wahllokale und in den Ortschaften je ein Wahllokal eingerichtet. Dazu werden zwei Briefwahlvorstände im Rathaus gebildet. Mitmachen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und in Radeberg oder den Ortsteilen mit Hauptwohnsitz gemeldet ist.

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Der Dienst in einem Wahllokal erfolgt am 1. September von 8 bis 18 Uhr im Zweischichtsystem, eine Gruppe vormittags, eine nachmittags. Danach zählen alle Wahlhelfer die Stimmen aus. Als Anerkennung erhalten die Vorsitzenden 35 Euro und die Mitglieder der Wahlvorstände 25 Euro als Erfrischungsgeld. Eine Besonderheit bei der Wahl in Radeberg: Einwohner sind aufgerufen, über den künftigen Standort des Weihnachtsmarktes abzustimmen. Dafür liegen in den Wahllokalen entsprechende Vordrucke bereit. Der OB hatte diese Bürgerbefragung bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes 2018 angekündigt. Zur Begründung sagte er: „Sobald der Weihnachtsbaum im Dezember auf dem Marktplatz steht, melden sich Radeberger zu Wort, die auch den Weihnachtsmarkt dort stattfinden lassen wollen. Auf der Straße sagt mir aber jeder, der Weihnachtsmarkt gehört an die Kirche.“ Ihm sei es wichtig, diese Frage jetzt klären zu lassen. „Da erscheint mir eine Bürgerbefragung zur Landtagswahl als ein geeignetes Mittel.“ Sollte sich die Mehrzahl der Radeberger für den Marktplatz entscheiden, hieße das allerdings noch nicht, dass er auch wirklich umziehen wird. Diese Entscheidung trifft dann der Stadtrat. Wahlhelfer können sich ab sofort in der Stadtverwaltung melden. Dabei Familien- und Vornamen, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer und eventuelle Einsatzwünsche angeben. (SZ/td)

Stadt Radeberg, Hauptamt, Markt 19, 01454 Radeberg,  Telefon: 03528 450211, E-Mail: [email protected]

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