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Wer ist denn da geladen?

Bürgermeister Thomas Kirsten hatte prominente Gäste in der Biathlon-Arena. Geschossen wurde auch.

© privat

Von Mandy Schaks

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Altenberg. Politiker aus der Landeshauptstadt scheinen sich für Altenberg und den Wintersportstandort zunehmend zu interessieren. Erst war Sachsens neuer Innenminister, der auch für Sport zuständig ist, im Kohlgrund. Roland Wöller (CDU) besuchte vor Kurzem die Weltcup-Veranstaltung im Bob und Skeleton im Eiskanal. Ihm folgten Mitglieder der CDU-Landtagsfraktion zu einer Führung an der Rennschlitten- und Bobbahn. Und als es dann ans Ausprobieren ging beim Ice-Tubing, der Touristen-Variante im Gummireifen und auf verkürzter Strecke, war sogar Sachsens neuer Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) dabei. Und nun bekam Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) Besuch von seinem Dresdner Amtskollegen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) kam am Dienstag zu einer Stippvisite ins Osterzgebirge. Beide verbindet inzwischen der Wintersport. Sie hatten beim Skilanglauf-Weltcup vor Kurzem in Dresden Kontakt und im Anschluss ein Treffen in der Urlaubsregion Altenberg vereinbart. Da die Schneelage in knapp 900 Metern Höhe immer noch günstig ist, wurde das Vorhaben sofort umgesetzt. Zusammen mit seinen Beigeordneten und seinem Büroleiter kam Hilbert. Sie schauten sich die Sparkassen-Biathlon-Arena im Zinnwalder Hofmannsloch an. Bei der Theorie blieb es aber nicht.

Wie Kirsten informierte, gab es ein paar kurze Informationen zum Betrieb dieser Sportstätte, welche die Stadt Altenberg betreibt und unterhält. Hier haben sich schon Weltmeister und Olympiasieger für ihre krönenden Rennen fit gemacht. Auch erhielten die Gäste einige technische Ausführungen zur Funktion der Schießanlagen. Schließlich sollten sie sich unter fachkundiger Anleitung auch noch selbst sportlich betätigen und mit der Waffe zeigen, wie zielsicher sie sind und was für eine ruhige Hand sie haben. Die Ergebnisse, so wird aus Altenberg berichtet, waren durchwachsen.

Bei dem Treffen ging es aber nicht nur um Spaß und sportliche Aktivitäten. Beide Stadtoberhäupter tauschten zudem ihre Erfahrungen mit der Durchführung von Sportveranstaltungen aus. „Das Treffen zeigt die guten Verbindungen zwischen der Landeshauptstadt und der Urlaubsregion und soll nicht das letzte dieser Art gewesen sein“, sagt Kirsten.