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Wer ist der Tote aus der Mulde?

Nach dem Fund einer männlichen Leiche bei Grimma läuft der DNA-Test noch. Geprüft wird, ob es sich um den vermissten Christian M. handelt.

An dieser Stelle wurde am Mittwoch die Leiche eines Mannes aus der Mulde geborgen.
An dieser Stelle wurde am Mittwoch die Leiche eines Mannes aus der Mulde geborgen. © Dietmar Thomas

Leisnig/Grimma. Die gerichtsmedizinische Untersuchung des männlichen Leichnams aus der Mulde läuft gegenwärtig noch. Das teilt Andrzej Rydzik, stellvertretender Pressesprecher der Polizeidirektion Chemnitz, am frühen Donnerstagnachmittag mit. Wie er weiter sagte, sei ein DNA-Abgleich veranlasst worden, um absolut sicher zu sein, wer der Mann ist und was zu seinem Tode führte. Ob noch im weiteren Verlauf des Donnerstages mit einem Ergebnis zu rechnen ist, sei schwer abzuschätzen.

Am Mittwoch waren Mitglieder der Tauchergruppe der sächsischen Bereitschaftspolizei im Rahmen der Suche nach dem vermissten Leisniger Christian M. auf dem Muldeabschnitt Sermuth-Grimma unterwegs. Bei diesem Einsatz haben sie den Toten entdeckt und mithilfe von örtlichen Feuerwehrleuten geborgen. Ob es sich bei der Leiche um den jungen Mann aus Leisnig handelt, steht bisher nicht fest. Andrzey Rydzik sagte schon am Mittwoch, dass die aufgefundene Person längere Zeit im Wasser gelegen hat und aus diesem Grund nicht auf den ersten Blick zu identifizieren sei.

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Bis ein endgültiges Ergebnis feststeht, werden Familie und Freunde von Christian M. weiterhin bange Stunden durchleben. Der 20-Jährige wird seit einer Silvesterfeier vermisst. Am Neujahrsmorgen verliert sich seine Spur. Auch in der sechsten Woche nach dem Verschwinden des Studenten haben Polizeibeamte nach ihm gesucht.

>>>>>> Männliche Leiche in der Mulde gefunden

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