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Familie

Werkstatt und Garten unabhängig heizen

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, schalten Hausbesitzer ihre Heizung ein.

Mobilheime liegen voll im Trend. Mit großen 33 kg Gasflaschen und einem passenden Gasheizgerät heizen ihre Bewohner selbst in entlegensten Gegenden unabhängig und komfortabel.
Mobilheime liegen voll im Trend. Mit großen 33 kg Gasflaschen und einem passenden Gasheizgerät heizen ihre Bewohner selbst in entlegensten Gegenden unabhängig und komfortabel. © Marketa Machova

In Wochenendhäusern, Datschen und Mobilheimen ist das allerdings nicht so einfach. Denn diese haben selten einen Gasanschluss oder ausreichend Platz für Öltanks. Eine Gasflasche für 33 kg Propan schafft hier Unabhängigkeit. Denn sie bevorratet viel Energie und ermöglicht den Betrieb von Gasheizgeräten, Einzelöfen oder Brennwertthermen. Selbst dezentrale Warmwasserbereiter lassen sich an die 33 kg Gasflasche anschließen.

Große Gasflaschen liefern Energie auf Vorrat

Wochenendhäuser, Mobilheime oder Wohnwagen haben oft keinen Zugang zu Energie. Wenn überhaupt, sind sie an das Stromnetz angeschlossen. Die elektrische Energie zum Heizen zu nutzen, ist allerdings sehr teuer. Eine Alternative bietet Flüssiggas. Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus Butan und Propan, das sich in geeigneten Behältern bevorraten lässt. Das Besondere daran: Anders als Erdgas wechselt der Rohstoff bereits bei geringem Druck in den flüssigen Aggregatzustand. Da dabei auch das Volumen schrumpft, lässt sich sehr viel Energie auf kleinstem Raum bevorraten. So zum Beispiel in einer Gasflasche für 33 kg Brenngas. Die Behälter haben eine Höhe von 1,29 Metern und einen Durchmesser von 31,8 Zentimetern. Sie können 33 kg Flüssiggas aufnehmen und wiegen vollgefüllt etwa 68 kg.

Detaillierte Informationen zu großen 33 kg Gasflaschen Brenngas liefern Informationsportale wie gasflasche.de. Hier erhalten Interessenten außerdem günstige Angebote von Händlern aus ihrer Region.

Einsatz der Gasflasche für 33 kg Flüssiggas

33 kg Gasflaschen sind die größten Flüssiggasflaschen in Deutschland und ermöglichen einen unabhängigen Betrieb verschiedenster Verbrauchsgeräte. So können Nutzer zum Beispiel Außenwandheizer anschließen. Die Heizgeräte verbrennen Flüssiggas, um die Luft im Raum zu erwärmen. Die entstehenden Abgase leiten sie über einen Fassadenanschluss direkt nach draußen. Neben den Außenwandheizern, die übrigens ohne Strom oder Schornstein funktionieren, versorgen die Gasflaschen auch Brennwertthermen oder Katalytöfen mit Energie. Sogar dezentrale Gas-Warmwasserbereiter, die Wasser aus der Leitung oder einem Speicher bedarfsgerecht erwärmen, können ihren Brennstoff aus den großen Gasbehältern ziehen. Sie arbeiten ebenfalls ohne Strom und sorgen selbst in abgelegensten Gegenden effizient für warmes Trinkwasser.

Anders als bei 3 kg, 5 kg, 11kg oder 19 kg Gasflaschen müssen Nutzer die großen Vorratsbehälter nur selten austauschen. Sie ermöglichen außerdem eine hohe Entnahmeleistung und vereisen auch dann nicht, wenn sie dauerhaft 0,6 kg Gas pro Stunde abgeben. Bei kurzzeitiger Entnahme liefern die Gasflaschen für 33 kg sogar 3,0 kg pro Stunde, wodurch sich auch Verbrauchsgeräte mit großer Leistung anschließen lassen.

33 kg Gasflaschen kaufen, mieten oder ausleihen

Durch das hohe Gewicht der Behälter ist der Transport eine echte Herausforderung. Gut, dass viele Händler die Gasflaschen für 33 kg liefern. In welcher Form das möglich ist, entscheiden Kunden selbst. Denn neben Eigentums- und Mietflaschen erhalten diese die Gasbehälter auch gegen ein Pfand.

  • Kaufflaschen sind erst einmal recht preisintensiv. Sie gehen in das Eigentum ihrer Nutzer über und lassen sich von vielen Anbietern auffüllen. Dafür müssen sich Verbraucher selbst um die regelmäßige Gasflaschenprüfung kümmern. Eine Ausnahme bietet das Tauschsystem, bei dem Händler leere Kaufflaschen gegen vollgefüllte tauschen. In diesem Fall kümmern sich die Anbieter selbst um die Wartung.
  • Mietflaschen sind günstig zu haben, dürfen aber nur von einem Gasanbieter (Vermieter) aufgefüllt werden. Da Verbraucher hier einen Tages-, Wochen- oder Monatspreis zahlen, lohnt sich diese Lösung nur bei kurzzeitiger Nutzung.
  • Pfandflaschen gibt es auch ohne hohe Anschaffungskosten für einen unbegrenzten Zeitraum. Denn diese 33 kg Gasflaschen verleihen Anbieter gegen ein einmaliges Pfand. Anschließend können Nutzer die Behälter auf unbestimmte Zeit behalten. Während das Befüllen nur einem Gasanbieter (Verleiher) erlaubt ist, erhalten Kunden das gezahlte Pfand zurück, wenn sie die Gasflaschen abgeben.

Ein Gasflaschenschrank für die sichere Lagerung

Da von Flüssiggas auch einige Risiken ausgehen, ist eine besonders sichere Lagerung wichtig. Infrage kommen dabei abschließbare Gasflaschenschränke, in denen Nutzer zwei, vier oder sogar acht 33 kg Gasflaschen im Außenbereich unterbringen können. Auf diese Weise lässt sich genügend Energie bevorraten, um Wochenendhäuser, Mobilheime oder Werkstätten für eine lange Zeit unabhängig zu versorgen. Gasherde oder andere mobile Gasgeräte können Verbraucher dabei mit einer stabilen Schlauchverbindung und einem entsprechenden Druckminderer anschließen. Gasgeräte, die über eine Abgasanlage oder einen Kaminanschluss verfügen, sind hingegen mit fest installierten Rohrleitungen anzubinden.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur Johannes Richrath.