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Wertstoffhof in Leisnig ist zu klein

Mit der Stadt wollen die Entsorgungsdienste eine Lösung finden. Im Frühjahr soll es eine Kundenbefragung geben.

© André Braun

Von Maria Fricke

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Döbeln. Wie genau die Wertstoffhöfe der Entsorgungsdienste Landkreis Mittelsachsen (EKM) derzeit angenommen werden, kann Jens Irmer derzeit nicht sagen. „In der Winterzeit ist kein Hof ausgelastet. Der Andrang beginnt dann erst im Frühjahr wieder“, so der EKM-Chef. Doch drei allgemeine Aussagen zu den Standorten in Hohenlauft bei Roßwein, Waldheim sowie Leisnig sind trotzdem möglich. „Hohenlauft wird traditionell sehr gut angenommen“, sagt Irmer. In Waldheim sei der Andrang manchmal so groß, dass der fließende Straßenverkehr etwas behindert werde. „Und in Leisnig ist der Platz zu klein“, gibt Irmer zu. Grund sei, dass sich die Anforderungen und der Detailgrad der Getrenntsammlung immer weiter verschärften“, begründet der EKM-Chef. Er ist jedoch optimistisch, dass mit den Städten gemeinsam eine Lösung für die Probleme gefunden werde.

Für das Frühjahr plant die EKM eine aktuelle Analyse und Befragung der Kunden zu den Wertstoffhöfen im Landkreis. Die EKM sei kontinuierlich bestrebt, das bestehende Netz an Höfen sowie deren Zustand zu verbessern. Da jedoch bereits die Errichtung eines kleinen Platzes sehr preisintensiv ist – Irmer spricht von rund 500 000 Euro – könne nicht alles auf einmal gemacht werden. „Wir versuchen, jedes Jahr einen Platz auszubauen oder neu zu bauen“, so der EKM-Chef. Im Moment investiert die EKM in einen neuen Hof in Flöha. Ende Januar soll er eröffnet werden. „Derzeit werden die letzten Arbeiten durchgeführt“, informiert Irmer. Im Laufe dieses Jahres soll in Rochlitz mit der Stadt ein neuer Wertstoffhof gebaut werden. Zurzeit würden mit der Verwaltung die Möglichkeiten im Stadtgebiet analysiert. Auch der Rochlitzer Wertstoffhof sei, wie der Leisniger, zu klein. 2019 geht es dann in Frauenstein/Burkersdorf weiter. Investitionen in der Region Döbeln sind daher für dieses und nächstes Jahr nicht geplant.

Insgesamt zehn Wertstoffhöfe betreibt die EKM im Kreis. Sechs davon befinden sich nördlich der A4, vier im Süden. Auf den Höfen können Bürger zu den Öffnungszeiten unter anderem drei Kubikmeter Sperrmüll, Papier, Pappe und Kartonage, Kühl- und Gefriergeräte sowie bis Ende der zweiten Februarwoche auch Weihnachtsbäume kostenfrei abgeben. Gegen Gebühr werden auch Grün- und Gartenabfälle sowie Sperrmüll über drei Kubikmeter pro Anlieferung angenommen.