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Weststraße schon wieder eingebrochen

Die wichtige Straße ist aufgrund eines Rohrbruchs vollständig gesperrt. Bushaltestellen müssen deshalb verlegt werden.

© Dietmar Thomas

Von Eric Mittmann

Hartha. Ein etwa 20 Zentimeter großes Loch klafft seit Dienstag in der Harthaer Weststraße. „Es ist anzunehmen, dass eine Leitung gebrochen ist“, sagt Rainer Müller, Leiter für Technik und Investitionen des Abwasserzweckverbandes Untere Zschopau (AZV). Unter der Straße verlaufe eine Abwasserleitung. Diese sei wohl veraltet, dass es nun zu dem Einbruch kam.

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„Wir werden morgen die Straße aufschachten und nachsehen, was passiert ist“, erklärt Müller. „Dann wird das Ganze repariert.“ Dem Leiter für Technik und Investitionen zufolge sollen die Arbeiten in zwei bis drei Tagen abgeschlossen sein. „Die Schwarzdecke wird natürlich etwas länger dauern, aber die Straße ist dann definitiv wieder befahrbar“, so Müller.

Auch Mitarbeiter der Stadt war vor Ort und sicherten die Einbruchsstelle ab. Müller zufolge war dies zunächst vorsorglich erfolgt. „Die Straße wird ja viel befahren, aufgrund der Haltestelle auch von Bussen. Da kann es schon passieren, dass sie auch weiter einbricht.“ Später wurde die Weststraße dann vollständig gesperrt.

Die Haltestelle wurde deswegen verlegt. „Die Ersatzhaltestelle liegt an der Ecke Nordstraße und Weststraße“, sagte Ivica Boskovic, Leiter der Regiobus-Betriebsstelle in Döbeln. Die Haltestelle an der Dresdener Straße werde ebenfalls nicht bedient. „Die Ersatzhaltestelle dafür ist die Zentralhaltestelle“, so der Betriebsstellenleiter.

Bereits zuvor war es in der Weststraße zu Einbrüchen gekommen, in den Wintermonaten im Jahr 2011 sogar mehrfach. Mal war es ein Straßeneinlauf, mal ein Verbindungsrohr vom Einlauf zum Sammler, die zerbrochen waren. Ausspülungen könnten nur festgestellt werden, wenn Schäden an der Straßendecke zu sehen sind. „Dort, wo die Kanäle neu gebaut sind, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Unter- oder Ausspülung sehr gering“, sagte damals Ina Wagner, Geschäftsführerin des AZV. Doch vor allem im Innenstadtbereich von Hartha liegen noch die manchmal mehr als 100 Jahre alten Kanäle, die durchaus ein Leck haben könnten. Meist werde eine Ausspülung durch Zufall entdeckt, wenn eine neue Leitung verlegt oder ein Hausanschluss erneuert wird, so Wagner.