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Deutschland & Welt

Feuerwehr in Berlin im Ausnahmezustand

Starker Regen behinderte den Verkehr in Berlin. Die Feuerwehr rief über mehrere Stunden den Ausnahmezustand aus und schickte Erkundungsfahrzeuge.

Strömender Regen bei Temperaturen um 13 Grad Celsius behindern den Straßenverkehr auf den Straßen der Hauptstadt.
Strömender Regen bei Temperaturen um 13 Grad Celsius behindern den Straßenverkehr auf den Straßen der Hauptstadt. © Wolfgang Kumm/dpa

Berlin. Starke Regenfälle haben am Mittwoch in Berlin zu Behinderungen im Straßenverkehr geführt. Die Feuerwehr rückte zusätzlich zum üblichen Tagesgeschäft wegen des Regens zu mehr als 50 Einsätzen aus. Rund drei Stunden lang hätten sich die Einsatzkräfte im Ausnahmezustand befunden, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. In der Konsequenz seien auch fünf Freiwillige Feuerwehren zur Unterstützung hinzugezogen worden. Aufgehoben wurde der Ausnahmezustand kurz vor 15 Uhr. Verletzt wurde niemand. Der Ausnahmezustand bedeutet, dass Einsätze nicht nach Eingang des Notrufs, sondern nach Dringlichkeit abgearbeitet werden.

Am Nachmittag waren die Kameraden noch am Finanzamt in Tempelhof im Einsatz, wo Wasser in den Keller gelaufen war. Zudem habe ein Auto aus einer gefluteten Unterführung am Sachsendamm in Schöneberg geborgen werden müssen. Im Einsatz seien zudem sogenannte Erkunderfahrzeuge gewesen, mit denen die Einsatzkräfte zunächst die Gefahrenlage an den Orten, von denen Notrufe aus eingingen, überprüften.

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Die Verkehrsinformationszentrale meldete zahlreiche Verkehrseinschränkungen. So war etwa der Sachsendamm zwischen Ballonfahrerweg und Hedwig-Dohm-Straße für mehrere Stunden wegen zu viel Wasser auf der Fahrbahn gesperrt. Zahlreichen Unterführungen waren zudem mit Wasser vollgelaufen - unter anderem am Prellerweg, an der Yorckstraße und an der Schlichtallee.

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